Im Main-Kinzig-Kreis sind die Corona-Infektionszahlen rückläufig.
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Im Main-Kinzig-Kreis sind die Corona-Infektionszahlen rückläufig.

Rückläufige Infektionszahlen erlauben Lockerungen

Main-Kinzig-Kreis hebt Allgemeinverfügung für Region Hanau vorzeitig auf

Die am 24. August angeordnete Allgemeinverfügung mit besonderen Auflagen für Hanau, Maintal, Bruchköbel, Erlensee, Nidderau und Neuberg kann aufgrund der deutlich rückläufigen Infektionszahlen jetzt aufgehoben werden. Wie Landrat Thorsten Stolz und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler am Montag informieren, gelten die besonderen Auflagen daher ab sofort nicht mehr.

Main-Kinzig-Kreis – Die entsprechende Allgemeinverfügung war ursprünglich auf vier Wochen ausgelegt. Doch der Main-Kinzig-Kreis und die betroffenen Städte und Gemeinden hatten dazu angekündigt, dass die Wirksamkeit der Maßnahmen regelmäßig überprüft und bei Bedarf nachjustiert wird. Nun haben sich die jüngsten Fallzahlen in die gewünschte Richtung entwickelt und auch der relevante Sieben-Tage-Wert (Inzidenz) liegt wieder konstant unterhalb der kritischen Schwelle.

Das Gesundheitsamt hat außerdem bestätigt, dass die Übertragungswege zu rund 90 Prozent nachzuvollziehen sind und sich die aktuellen Ansteckungen in den erwarteten Bereichen abspielen. Das gilt auch für die aktuell am Montag von den Laboren gemeldeten neuen Fälle. Vor diesem Hintergrund kann von einer „kontrollierten Lage“ gesprochen werden, so dass die Lockerungen absolut vertretbar sind, erklären Landrat Thorsten Stolz und Gesundheitsdezernentin Simmler.

Diese erfreuliche Entwicklung hatte sich bereits zum Ende der vergangenen Woche angekündigt und sich in dieser Weise fortgesetzt. Für das Wochenende hatten die Labore für den Main-Kinzig-Kreis nur drei bestätigte Fälle mit Covid-19 aus Hanau (2) und Maintal gemeldet. Für den Montag erwartete das Gesundheitsamt ebenfalls keine Ausreißer, so dass auch der Amtsleiter Dr. Siegfried Giernat für die Aufhebung der Allgemeinverfügung „grünes Licht“ gegeben hat. „Wir sind sehr froh, dass die Ausbreitung von Folgeerkrankungen trotz der hohen Anzahl von Infizierten verhindert werden konnte“, zeigt er sich erleichtert.

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