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„La“, „Le“, „Lu“ im Fernsehen: Hessischer Rundfunk drehte bei Drillings-Kälbern

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Jetzt sind sie auch fernsehbekannt: Der Hessische Rundfunk war zu einem Drehtermin bei den Gundhelmer Drillings-Kälbern.
Jetzt sind sie auch fernsehbekannt: Der Hessische Rundfunk war zu einem Drehtermin bei den Gundhelmer Drillings-Kälbern. © Ulrich Schwind

Scheinwerferlicht früh am Morgen im Stall der Familie Schmitt: Der Hessische Rundfunk war vor Ort auf dem „Eingeriede“-Hof bei Gundhelm, um einen Film über die Drillings-Kälber zu drehen.

Gundhelm - Da waren die jungen Tiere verständlicherweise etwas aufgeregt. So viele Menschen standen noch nicht gleichzeitig in ihrem Stall im Main-Kinzig-Kreis. Zur Fütterungszeit gegen 11 Uhr war Reporter Florian Lumeau vor Ort und drehte eifrig die Szenerie.

Dabei war die gesamte Familie mit den Eheleuten Waltraud und Helmut Schmitt sowie deren Sohn Michael im Einsatz. Schließlich wollten „La“, „Le“ und „Lu“ alle gleichzeitig von der leckeren Milch trinken. Nach einigen Rangeleien der Drillinge untereinander und ordnendem Eingreifen der Landwirts-Familie wurden letztlich doch alle satt.

Main-Kinzig-Kreis: Hessischer Rundfunk drehte bei Drillings-Kälbern

Zwischendurch und danach standen die Landwirte für Interviews Rede und Antwort zu der seltenen Drillingsgeburt der Kälber. Helmut Schmitt betonte dabei, wie reibungslos die Geburt ablief und letztlich alle drei Tiere heute gesund und munter ihr Leben genießen. Keine Selbstverständlichkeit, da es bei Mehrlingsgeburten auch immer mal zu Todesfällen kommen kann. „Sie bleiben alle auf dem Hof“, betonte er und kündigte außerdem an, dass sie ab sechs Lebensmonaten mit den anderen Tieren auf die Weide kommen.

Florian Lumeau war während seines Besuchs nicht nur von dem munteren Trio begeistert, sondern auch von der „grandiosen Landschaft“ im Schwarzbachtal. „Eine echte Augenweide“, schwärmte er. Den weiten Weg vom Funkhaus in Frankfurt habe er gerne zurückgelegt. Schließlich sei diese Drillingsgeburt schon etwas sehr Besonderes. Und Tiergeschichten interessierten die Zuschauerinnen und Zuschauer sowieso.

Der zwei- bis dreiminütige Fernsehbeitrag wurde in der Sendung „Maintower“ (9. April) ausgestrahlt und kann in der Mediathek des Hessischen Rundfunks nachgeschaut werden. Nach dem Zeitungsbericht in den Kinzigtal Nachrichten und in der Fuldaer Zeitung gab es übrigens erneut zahlreiche Telefonanrufe bei den Schmitts, darunter einer von einem anderen Fernsehsender, der anbot, eine Patenschaft für die Kälbchen zu übernehmen. (von Ulrich Schwind)

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