An der Kreisrealschule in Gelnhausen stehen Hinweisbanner.
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Kaum zu übersehen sind die Hinweisbanner auf die Impfzentren des Landkreises so wie hier an der Großsporthalle der Kreisrealschule in Gelnhausen.

Täglich von 8 bis 19 Uhr

Main-Kinzig-Kreis öffnet Impfzentren - Erstimpfung mit Astrazeneca auch ohne Vorabtermin möglich

Der Main-Kinzig-Kreis öffnet seine beiden Impfzentren auch ohne Vorabtermin für all jene, die eine Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten möchten. Jeweils im Zeitraum von 8 bis 19 Uhr können ab sofort täglich Interessierte vorbeischauen, ob sie nun bereits registriert sind oder nicht.

Main-Kinzig-Kreis - Mitzubringen sind ein gültiger Lichtbildausweis, die Krankenkassenkarte und nach Möglichkeit das Impfbuch. Voraussetzung für dieses Angebot ist ein Sonderkontingent mit Impfstoff dieses Herstellers, aus dem bereits in den vergangenen Tagen über die „Impfbrücke Main-Kinzig“ sowie bei Sonderimpfaktionen Angebote für die breite Öffentlichkeit gemacht werden konnten. Am Samstag konnte sich jeder in Schlüchtern im Impfbus am Untertor impfen lassen. Die Resonanz war aber eher verhalten.

Ungeachtet dieser täglichen Öffnung wird der Main-Kinzig-Kreis am kommenden Samstag seine Sonderimpfaktionen mit Astrazeneca fortsetzen. Neben den Impfungen an den Impfzentren wird ein medizinisches Team mit der Nidderauer Willi-Salzmann-Halle an einem dritten Standort Erstimpfungen anbieten (Heldenberger Straße 14 bis 16). Von 9 bis 15 Uhr wird das Vakzin von Astrazeneca ohne Termin verabreicht. Die Angebote an allen Standorten richten sich weiterhin an alle volljährigen Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises. Nach Nidderau kann also prinzipiell auch jeder kommen, der in einer anderen Stadt oder Gemeinde des Kreises wohnt.

Main-Kinzig-Kreis: Impfzentren öffnen für alle - Erstimpfung auch ohne Termin möglich

Der Landkreis weist in seiner Pressenotiz darauf hin, dass durch den Wechsel hin zu einem täglichen Impfangebot mit Astrazeneca auch die „Impfbrücke Main-Kinzig“ einer Aktualisierung bedarf. Zum Monatswechsel, also zum Donnerstag, 1. Juli, müssen sich diejenigen, die nach wie vor Interesse an einer Erstimpfung haben, neu registrieren. Sie haben dann nach dem Zufallsprinzip die Chance, über die Impfzentren kurzfristig per SMS auf dem Mobiltelefon kontaktiert zu werden.

(Lesen Sie hier: Corona im Main-Kinzig-Kreis: Infektionen mit der Delta-Variante an Schulen in Hanau?)

Wer sich bis 30. Juni registriert und nicht zwischenzeitlich abgemeldet hat, erhält separat eine direkte Benachrichtigung dazu, dass die bisherigen Registrierungen verfallen. Die „Impfbrücke“ ist eine Erstabrufliste, falls in einem der Impfzentren Vakzindosen zu verfallen drohen und binnen kurzer Zeit an eine Nachrückerin oder einen Nachrücker verimpft werden müssen.

Auf der Liste konnten sich seit April alle Impfinteressenten aus dem Main-Kinzig-Kreis vormerken lassen. Mittlerweile haben davon nach Angaben des Kreisausschusses mehr als 20 000 Menschen Gebrauch gemacht. Es bestand bis zuletzt die Möglichkeit, seine Impfbereitschaft auf bestimmte Impfstoffe zu beschränken. Astrazeneca fällt ab 1. Juli nun aber raus.

Interessierte können in Impfzentren vorbeischauen und sich mit Astrazeneca impfen lassen

Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD) würdigte die Helfer der Impfzentren in Hanau und Gelnhausen sowie bei der Schlüchterner Feuerwehr, der Feuerwehr Gelnhausen-West sowie vom Hygiene-Team aus Hanau, die am Wochenende einen dritten Anlaufpunkt am Untertor in Schlüchtern eingerichtet hatten. Simmler fand es „bemerkenswert, dass eine ganze Reihe älterer Menschen unser Angebot angenommen hat“.

Ein Teil der Besucherinnen und Besucher war „gerade in Schlüchtern über 80 Jahre alt war. Das heißt, sie hätten längst ihre Impfung schon erhalten können, sich bei ihren Hausärzten oder den Impfzentren melden können“. Für die nächsten Monate bedeute dies: „Wir müssen gemeinsam mit den Hausärzten und Betriebsärzten weiter dranbleiben und für diesen Schutz gegen das Virus werben.“ (hgs)

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