Stadtkapelle, Bürgergarde, Biedermeier-Gruppe und Jörg Schlögl mit seiner „Halbleiter“ auf der Bühne in der Stadthalle.
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Stadtkapelle, Bürgergarde, Biedermeier-Gruppe und Jörg Schlögl mit seiner „Halbleiter“ auf der Bühne in der Stadthalle.

Live-Übertragung

Trotz Absage des Kalten Marktes: Jörg „Toaster“ Schlögl verliest Spruch von Dietmar Keidel

  • Tim Bachmann
    VonTim Bachmann
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Trotz der neuerlichen Absage des Kalten Marktes hat der Leiterspruch Bestand. Dietmar Keidel hat wieder in Reimform festgehalten, was das Jahr über in Schlüchtern passiert ist. Und Jörg „Toaster“ Schlögl hat den „Halbleiterspruch“ gestern Abend verlesen.

Schlüchtern - Allerdings nicht, wie im Vorjahr, aus dem Büro des Bürgermeisters, sondern von der Stadthallen-Bühne aus. Und ein wenig Kalle-Moat-Stimmung sollte da auch aufkommen: Kameras waren auf die hell erleuchtete Bühne in Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) gerichtet, auf der ein geschmückter Baum, Biedermeier-Gruppe, Bürgergarde und Stadtkapelle Platz fanden. Und eine Leiter. Oder vielmehr eine „Halbleiter“. Aber dazu später mehr.

„Noch eine Minute“, rief Tim Schätzke, der mit seinem Gandayo-Team für die Übertragung verantwortlich zeichnete. Mucksmäuschenstill wurde es in der Stadthalle. Dann begrüßte Bürgermeister Matthias Möller (parteilos) die Zuschauer in der Halle, in den Gasthäusern, denn die Veranstaltung wurde live über Internetportale in Schlüchterner Kneipen und an Bildschirme zuhause übertragen. Um 18.35 Uhr war es dann soweit, und Jörg „Toaster“ Schlögl betrat seine „Halbleiter“: „Allen Halbleiter-Lieferengpässen hab’ ich getrotzt, meine eigene Halbleiter etwas aufgemotzt“ – mit einem prächtig geschmückten Baum in Schlüchterns Stadtfarben.

Main-Kinzig-Kreis: Jörg „Toaster“ Schlögl verliest Spruch von Dietmar Keidel

Bereits zum 17. Mal war Dietmar Keidel als Leiterspruch-Schreiber im Einsatz. Er war wie die erwähnten Bürgergardisten, Biedermeier-Gruppe, Aktive der Stadtkapelle und auch einige ehemalige Kalte-Markt-Präsidenten in der Stadthalle zugegen.

Darunter auch Michael Resch: „Das ist das dritte Jahr. Der Schlüssel wird langsam schwer. Ich hätte gern einen Nachfolger, aber wenn ich die Zahlen so sehe, dann war es die richtige Entscheidung, den Markt abzusagen“, sagte der noch immer amtierende Präsident am Rande der Veranstaltung. Von dieser langen Amtszeit wusste auch Schlögl von seiner Halbleiter zu berichten: „Auch nächstes Jahr er das Amt noch mal ausüben könnt’, dann hätt’ er eine Wahlperiode genau wie der US-Präsident.

Die Moats-Kalle-Backe könnten ein Lied auf ihn singen, das würde dann so oder ähnlich wohl klingen: ‚Regiert denn der alte Resch-Michel noch, Resch-Michel noch, Resch-Michel noch? Ja, regier’n tut er noch, tut er noch, schon über 1000 Doach!‘“

Trotz Absage des Kalten Marktes: Leiterspruch vorgelesen

Bürgermeister Matthias Möller versprach im Anschluss an den Spruch, ähnlich wie es Schlögl schon verkündet hatte, dass das Feiern nachgeholt werde: „Und jetzt haben wir uns ein Bier verdient!“ Möller lud dazu die Zuschauer in den Gastronomie-Betrieben ein. Tim Schätzke: „Und wir sind raus.“

270-mal wurde die Live-Veranstaltung im Internet aufgerufen – und ordentlich kommentiert. Beiträge kamen nicht nur aus den Kneipen, sondern sogar aus Frankreich. Und überall wurde von den Kommentatoren ein „toller Leiterspruch“ gelobt. Wer den verpasst hat, kann ihn auf Portalen „nachgucken“.

Der (Halb-)Leiterspruch im Wortlaut

Prolog:

Seit auf Erden Menschen leben

hat es den Kalten Markt gegeben

Von Nord nach Süd, von Ost nach West

Freut jeder sich auf dieses Fest.

Vor allem für uns Planemächer, das ist gewiss,

der Kalle Moat genauso schön wie Weihnachten und Ostern is‘!

Nun steh ich hier, anders kann ich nicht,

und trage vor, das Leiterspruch-Gedicht.

Allen Halbleiter-Lieferengpässen hab‘ ich getrotzt,

meine eigene Halbleiter etwas aufgemotzt.

Ich hoff‘, ihr könnt mich all versteh‘n

und auf dem Bildschirm auch gut seh’n.

Ich bin hier in der Stadthall‘, unsrer „Gudd Stube“

und grüße alle auf Meta, Facebook und YouTube,

auf Twitter, TikTok, Instagram und sonstigen Kanälen,

die sich zur Social Media zählen.

Dieses Jahr, das gab’s noch nie,

ist der Leiterspruch auch live in der Gastronomie

Letztes Jahr, von einem anderen Ort

sprach ich dieses Abschlusswort:

„Und ich versprech‘ Euch hier zu dieser Stund‘,

dass wir im nächsten Jahr in unserer Stadt

wieder feiern unsern Schlücht’ner Kalle Moat!“

Doch zu optimistisch war dieser Satz

Das Virus sorgt weiter für Rabatz.

Wer glaubte, dass im letzten Jahr

Die Absage nur ein Alptraum war

Dem wurd‘ nun klar, oh welch ein Graus

Der Kalte Markt fällt wieder aus!

Kann‘s in des Planemächers Leben

noch etwas viel Schlimm’res geben?

Was litten wir im letzten Jahr doch Höllenqualen

und hofften, bei sinkenden Inzidenz-Zahlen,

unser Fest der Feste diesmal feiern zu können.

Aber leider mussten wir erkennen,

dass der gigantische Marktbetrieb auch in diesem Jahr

mit den nötigen Hygieneauflagen nicht durchzuführen war.

Aber immerhin die Gastronomie, die hat auf,

und hoffentlich kommen die Gäste dorthin zuhauf,

denn mit am meisten gelitten hat diese Branche,

die Pandemie hat sogar das Aus bedeutet, für manche.

Im vergangenen Jahr wurde zeitgleich in den USA gewählt,

lange hat man die Stimmen gezählt,

die Welt atmete auf und hoffte auf bessere Zeiten,

denn Trump hatte verloren gegen Joe Biden.

Auch dieses Jahr steht demnächst eine Entscheidung an.

Neuer Bundeskanzler wird höchstwahrscheinlich ein Mann,

dessen Namen findet man auch in unserer Stadt,

die übrigens fast alle Kanzlernamen hatte oder noch hat:

Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder, Merkel und nun Scholz -

es fehlen nur Adenauer, Erhard und Kiesinger, aber was soll’s!

Im März gab es zuvor eine weitere Wahl,

gewählt wurde mit riesigen Stimmzetteln kommunal

der Kreistag, die Stadtverordneten, der Ortsbeirat

meistens man dies durch die Briefwahl tat

denn so viele Kandidaten waren nominiert

es wurde angekreuzt, gestrichen und kumuliert

angehäuft, querverteilt und panaschiert

und hätte man das in der Wahlkabine gemacht

wäre gewählt worden wohl bis spät in die Nacht.

Die SPD mit 11 Sitzen siegte trotz Stimmenverlust

Groß war bei der CDU mit nur noch 8 Sitzen der Frust

Sie musste 2 Sitze an die Grünen abgeben

Die nun mit 5 Sitzen Platz 3 anstreben

Den aber weiterhin die BBB fest behält

Und erneut 6 Mandatsträger stellt.

Joachim Truß, Pfarrer a. D. wurde Stimmenkönig,

fast 4.800 stimmten für ihn, das ist nicht wenig!

Jesus hatte einst zwar wesentlich mehr Anhänger,

aber auch Joachim Truß ist halt ein Menschenfänger!

Aus der Versenkung ist unser Alt-Bürgermeister zurück,

Falko Fritzsch macht als Stadtverordneter wieder Politik!

Der Bürgermeister selbst wird erst im nächsten Jahr gewählt,

Matthias Möller natürlich zu den Favoriten zählt.

Denn wie er bereits mehrfach kundgetan hat,

liegt ihm sehr am Herzen die weitere Entwicklung der Stadt.

Die Zusammenarbeit mit fast allen Parteien läuft recht vernünftig

und ob da ein Gegenkandidat sich aufstellen lässt künftig,

daran mag jetzt noch niemand glauben,

denn gegen den Amtsinhaber würden sehr hoch hängen die Trauben

Kontra gibt’s oft von Seiten der Bürgerbewegung,

doch mehr noch sorgen beim Bürgermeister für Erregung

die Attacken von FDP-Fraktions-Chef Alexander H. Klüh aus Wallroth,

denn wenn der Gelbe angreift, sieht Möller rot!

Die Zwei sind sich nicht grün,

obwohl früher Kumpels, wie‘s schien.

Möller will künftig, so tat man berichten,

in der kalten Jahreszeit auf Klüh-Wein verzichten!

100 Jahre im Dienst am Nächsten, und das zu jeder Stund‘,

wäre für eine große Feier unserer Feuerwehr ganz sicher ein Grund.

Auf jeden Fall verdient hätten die Kameraden ein großes Fest

Doch das Virus derzeit kein solches zulässt.

Die Kameraden können eigentlich selten mal ruh’n

Anfang des Jahres hatten sie es nicht mit Feuer, sondern mit Wasser zu tun.

Hochwasser durch Schneeschmelze und Dauerregen,

sie mussten Keller auspumpen und Sandsäcke auslegen,

holten umgestürzte Bäume von den Straßen

und kämpften mit aller Kraft gegen die Wassermassen

In diesen Tagen, so war es zu lesen,

waren sie eher Wasserwehr als Feuerwehr gewesen!

Bei den Obdachlosen-Containern gab es einen größeren Brand

Die Kameraden waren Am Reitstück schnell bei der Hand,

Diesmal haben sie das Wasser zum Löschen gebraucht,

und bald danach hat es nur noch geraucht.

Den Obdachlosen hat es nichts gemacht

Sie wurden nun anderweitig untergebracht.

Unsere Polizei konnte ihren Containern nun endlich entfliehen

Und ins komplett renovierte Polizeiquartier ziehen.

Der Anstrich vom ehemals „Braunen Haus“ ist nun ein taubenblau-grauer,

doch der Freude über den Umzug folgte schnell Trauer,

denn kaum war die Arbeit in den neuen Räumen gestartet,

verstarb der Stationsleiter Frank Uffelmann völlig unerwartet.

Im Mai schloss die Kirche St. Michael zunächst ihre Pforte,

für ca. 2 Jahre feiern die Protestanten an anderem Orte

ihre Gottesdienste dann im benachbarten Gemeindezentrum

und hoffen, dass die Umbaumaßnahmen in 20 23 dann sind um.

Bei den Katholiken verlässt Innocent Oyibo seine Pfarrerstell‘

Und wechselt zur allgemeinen Betrübnis ins Fuldische nach Pilgerzell.

Er erwarb sich in Schlüchtern sehr viel Sympathien

Was wohl auch daran lag, dass Ulrich Schwind mit ihm

öfters mal ein Bier trinken ging im Lasch,

Innocent fand daran Geschmack sehr rasch.

Der neue Pfarrer stammt wieder aus Polen

Und gestand bei seinem Antritt ganz unverhohlen,

dass er Fan sei von Hertha BSC

- das ist KEINE Frau, deshalb ist das okay -

und auch Hardrock liebt, wie ihn Ozzy Osbourne macht,

es kann also sein, dass es ab und an im Pfarrhaus mal kracht.

Aus unserem Heimatblatt KN konnten wir erfahr‘n,

dass sich bei den Ärzten in Schlüchtern hat einiges getan.

Dr. Degenhardt ist jetzt Teil beim Davud seinen Hausärzten MKK,

Frau Dr. Braun geht in Ruhestand, mit Dr. Tews ist bereits ein neuer Arzt da.

Diana Razavi ist nun auch nach Schlüchtern gekommen

und hat die Praxis von Dr. Wagner und Steffi Darmstadt übernommen.

Sie war es, die aus Impfaktionen riesige Events machte,

bei den Menschenschlangen vor der Praxis gar mancher an ein Volksfest dachte.

Zu dem „rassistisch motivierten Überfall“ gibt’s auch was zu sagen:

Punkt 1: diese Tat ist verwerflich, die Täter sind anzuklagen.

Beschönigt werden soll hier explizit nichts,

eine Verurteilung wäre dann Sache eines Gerichts.

3 Verdächtige die Polizei ermittelt haben will,

doch seit langem ist’s um diese Angelegenheit still.

Punkt 2: Durch manche Aussagen und Zeitungsartikel wurde der Eindruck erweckt,

dass Alltagsrassismus sich auch in Schlüchtern versteckt.

Wenn dem wirklich so wäre, bräuchten die Bewohner vom Hof Reith

bei ihren Wegen in die Stadt polizeiliches Geleit.

Auch Diskriminierungen habe es gegeben in Schulen und Vereinen,

„Black Lives matter“, könnte man meinen.

In welcher Schule, welchem Verein, wurden ihrer Herkunft wegen

Schüler oder Sportler benachteiligt? Das wär‘ zu belegen!

Nur versteckt wurde sich von Schlüchternern gewehrt,

irgendwas läuft hier anscheinend verkehrt.

Wenn man dann anders als bestimmte Kreise denkt,

wird man von diesen gleich in die rechte Ecke gedrängt!

Was man zum Thema „Alltagsrassismus“ noch sagen kann:

Die AfD trat zur Kommunalwahl in Schlüchtern gar nicht erst an!

Über alle Schlücht’ner Bauobjekte,

viele bezeichnet als Leuchtturmprojekte

mehr als 30 an der Zahl,

einzeln zu berichten, würd‘ den Rahmen sprengen allemal.

Ein Leiterspruch würd‘ dadefür nicht reichen

Und andere Themen müssten weichen.

Deshalb will ich nur einige aufzählen,

es wird das eine oder andere fehlen.

Der Bahnhof ist noch im Umbau begriffen:

Barrierefrei, mit Aufzügen und Toiletten zum … Austreten,

eigentlich sollten im Oktober abgeschlossen sein die Arbeiten,

aber die Bahn hat‘s ja nicht so mit pünktlichen Zeiten!

Die Neue Mitte wächst und gedeiht,

fast unglaublich, aber in kürzester Zeit

hat die Fa. Jökel einen Bau errichtet, monströs und gigantisch,

dagegen war das alte Gebäude direkt romantisch

Manch Bürger, der das Gelände passiert

Bleibt davor stehen, staunt und sinniert:

„Also haltet mich bitte jetzt net für spinnert,

diese Straßenschlucht mich an Manhattan erinnert!“

Auch den Stadtplatz, den 40 Jahre alten,

will man künftig neu gestalten

mit Wasserfontänen, Wasserrinne,

Bänke laden zum Verweilen inne,

Für Konzerte ein Podest

Ein Platz, wo sich’s gut feiern lässt,

Aber, um das alles zu erreichen

Müssen für neue Bäume die Platanen weichen

Denn deren Wurzeln, wie man konnt‘ hören,

würden Kabel und Leitungen zerstören.

Da gab’s doch ganz schön Gegenwind

Und schon kursiert ein Wort geschwind

Dass aus dem Schlücht’ner Planemächer

wird künftig ein „Platanenbrecher“!

Aber wenigstens die uralte Linde,

die ich vor dem Schlößchen finde,

konnte bewahrt werden vor der Säge,

denn nachgedacht hat man ganz rege,

und für die geplante Zufahrt der Feuerwehr

nahm man ‘ne and’re Lösung her.

So musste sich keiner, um den Baum zu retten

wie seinerzeit bei den Riedbachpappeln, an die Linde anketten!

Auch auf dem Langer-Areal hat man begonnen den Bau

Vom Kube – Kultur- und Begegnungszentrum heißt es genau.

Korrekt abgekürzt müsste man dies eigentlich „KuBeZ“ nennen,

das war nur ein Einwurf für die, die das „Öfchen“ noch kennen.

Und zur Eröffnung der Kindererlebniswelt, das ist noch nicht bekannt,

Kommt die deutsche Band „Pur“, und intoniert „Abenteuerland“!

Michael Resch geht als Kalle-Moats-Präsident schon ins 3. Jahr

So lange wie er noch keiner Präsident war.

Auch nächstes Jahr er das Amt noch mal ausüben könnt‘,

dann hätt‘ er eine Wahlperiode genau wie der US-Präsident.

Die Moats-Kalle-Backe könnten ein Lied auf ihn singen,

das würde dann so oder ähnlich wohl klingen:

„Regiert dann der alte Resch-Michel noch, Resch-Michel-noch, Resch-Michel noch?

Ja, regiern tut er noch, tut er noch, schon über 1000 Doach!

Die Elmer Schäfer- und Metzgerfamilie Lenz

die schon am Dienstagsmarkt hatte viele Fans

ist geschäftlich nun fest in Schlüchtern zu finden

sie hat das „Schwone-Haus“ gekauft Unter den Linden.

Neben Fleisch von Ziege, Schwein und Rind,

man dort auch das von Schafen und schweigenden Lämmern find‘.

Die Kleinmarkthalle ist eine schwere Geburt

Bis zur Eröffnung ist es ein Marathon-Lauf, wahrlich kein Spurt

Ständig gab es irgendein Problem

Nicht ganz so extrem wie am Flughafen Berlin

Zum Schluss war es der Brandschutz, der fehlte,

so manch Möller-Gegner seine Schadenfreude nicht verhehlte.

Jetzt hat der Bürgermeister die „Jedermanns“-Betreiber eingespannt

und sie zu Organisatoren der Kleinmarkthalle ernannt.

Ab Februar nächsten Jahres soll sie dann starte‘,

Vorher ist geplant noch eine Baustellen-Party.

Vital-Zentrum Ruppert ist bald Geschichte

So zumindest lauteten im Juli die Zeitungsberichte

Das Sanitätshaus Kaphingst dann dort regiert,

das wird übrigens von Roberto Blanco in der Werbung präsentiert.

Axel bleibt für WITO und Feuerwehr aber weiter erhalten

und wird auch das Vorwort der Stadtzeitung weiter gestalten.

Auch gastronomisch hat sich etwas getan

Fangen wir mal bei der Stadthalle an

Um deren Bewirtschaftung muss uns sein jetzt nicht mehr bang

das Gastronomenpaar Ay führt nun das Restaurant.

Statt „Silentium“ haben sie’s „Jedermanns“ genannt,

und geben zeitgleich hiermit bekannt -

nicht, dass die Gender-Fraktion wieder verbittert

bei der Bezeichnung „Jedermanns“ Benachteiligung wittert -

dass man dort trotz des Namens nicht nur Männer bedient,

sondern dass natürlich auch Frauen und Diverse herzlich willkommen sind,

Unsere traditionsreiche Waldgaststätte Acisbrunne‘

Hat gottlob ‘nen neuen Besitzer gefunne.

Erworben durch einen Schlücht’ner Buben

Geht’s Leben weiter in den Acis-Stuben

Der neue Eigentümer ist Christoph Ravenstein

bei seinem Vater machten viele den Führerschein

Geführt wird das Lokal von den bei uns gut bekannten

Uli und Siggi Schäfer, die beiden genannten

Führten früher in Schlüchtern schon Gastronomiebetriebe

Und Uli hat mit dem Yard-Of-Ale bei den Präsis bereits Kalte-

Markt-Geschichte geschriebe‘.

Bei Gisela Gärtner, der Wirtin vom Lasch,

kam zum Corona-Lockdown gottlob Hilfe sehr rasch,

denn die „Kloburschen“, die zum Stammpublikum zählen

ließen ihre Wirtin sich nicht allein durch die Beschränkungen quälen.

Einen Lasch-Lieferservice haben sie organsiert

Und das Lasch-Essen zu den Bestellern transportiert

Gisela war darüber sehr glücklich und froh

Hatte sie jetzt auch einen „Kloburschen-Lieferando“.

Und zum Abschluss der Geschichte

hier noch ein paar Kurznachrichte‘:

Wusstet Ihr, dass

……….Anna Cavazzini, die für die Grünen mit die Ampel verhandelt,

Mitglied im Europaparlament ist und verwandtschaftlich mit Schlüchtern verbandelt?

…….dass Walter Rummels 60jährige aktive Tätigkeit wurde anerkannt,

von der Bundesvereinigung deutscher Musikverbände mit einer Ehrennadel in Gold und Diamant?

Es ist nur ein Gerücht, dass er die Nadel mit Diamant zu Stefan Ettelt brachte,

der dann für Walters Frau Karin zur Gold-Hochzeit daraus einen Diamantring machte.

….dass Bernd Ullrich, Schlüchterns Stadtarchivar

Gewinner des Hessischen Archivpreises war?

Er ist für seine akribische Archiv-Arbeit allseits bekannt,

und wird daher von Freunden nur „Archie“ genannt.

…..dass Helmut ein wahrer Meister ist in vielen Sportbereichen,

deshalb tat man ihm kürzlich das Bundesverdienstkreuz überreichen.

….dass Thomas Maus wechselte vom Kreissparkassen-vorstand in den Ruhestand,

und mit Torsten Priemer einen würdigen Nachfolger fand,

der auch schon bei „Alive“ auf der Bühnenfront stand.

….dass der SCC, der eigentlich Leute soll zum Lachen anhalten, ein Weinfest tat vor der Stadthalle abhalten.

….dass auch unsere Stadtkapelle sich ausgesucht hat diese Stelle

zu feiern mit Musik und Klang, und das schon 160 Jahre lang.

Eine gute Nachricht noch zum Schluss:

Agnetha, Anni-Frid, Björn und Benny haben sich gesagt:

Als kleiner Trost für’n abgesagten Kalten Markt,

und weil wir dies 40 Jahr‘ schon nicht mehr hatte‘,

gibt’s von ABBA heut‘ ‘ne neue Platte!

Auch „Wetten dass…..“ kommt einmalig morgen wieder im TV

Und ich wette mit euch, denn ich weiß es genau,

dass wir nach zwei marktlosen Jahren,

die für echte Planemächer verdammt hart waren

zum Kalle Moat 20 22 in Schlüchterns Kneipen und den Gassen,

gigantisch dann die Sau ‘rauslassen!

Und allen Ungeimpften empfehl‘ ich, hört auf nur zu schimpfe‘,

lasst euch impfe‘!

Dann könnt‘ ihr mit 2 G oder 3 G,

ohne Probleme in jed‘ Wirtschaft geh‘!

Und wer noch net genug geimpft,

dem rat‘ ich zum Booster -

Tschüss sagt von der Halbleiter

Viel Spaß noch, Euer Toaster!

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