Die Fahrräder bleiben stehen - Kinzigtal Total fällt wegen Corona aus.
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Die Fahrräder bleiben stehen - Kinzigtal Total fällt wegen Corona aus.

Kreis hat entschieden

Kinzigtal Total fällt auch 2021 aus - Kein Fahrrad-Event wegen Corona

  • Eike Zenner
    VonEike Zenner
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Der Main-Kinzig-Kreis hat die beliebte Veranstaltung Kinzigtal Total für dieses Jahr abgesagt. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Auflagen machen das Fahrrad- und Freizeitfest aus Sicht des Kreises unmöglich.

Main-Kinzig-Kreis – Die Verantwortlichen im Kreishaus ziehen die Reißleine: Kinzigtal Total fällt auch dieses Jahr aus. Der Main-Kinzig-Kreis hatte gemeinsam mit Vereinen und Unterstützern das Freizeit-Ereignis für das zweite September-Wochenende vorbereitet - bis zuletzt verbunden mit der Hoffnung, die Rahmenbedingungen könnten eine Neuauflage möglich machen.

Die notwendigen Auflagen in der Pandemiezeit seien jedoch bei einem Straßenfest, das sich traditionell von Sinntal bis weit in den Westkreis erstreckt, auch in diesem Jahr nicht zu koordinieren und für einen Veranstalter auch schwerlich zu kontrollieren, wie Landrat Thorsten Stolz in einer Pressemeldung betont. „Mit großem Bedauern, aber nüchternem Realismus“ habe der Main-Kinzig-Kreis daher entschieden, Kinzigtal Total erneut pausieren zu lassen. 2020 war das Rad-Event im Kinzigtal ebenfalls abgesagt worden.

Main-Kinzig-Kreis: Kinzigtal Total fällt aus - Kreis zieht Corona-Reißleine

Die beteiligten Städte, Gemeinden, Vereine und Sponsoren hat der Main-Kinzig-Kreis über die Entscheidung informiert. Wie Landrat Stolz erläutert, sei nicht das Radfahren auf der Strecke ein mögliches Problem, sondern die Dutzenden von Begleitveranstaltungen mit mehreren Tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern: „Wenn wir an M-net Kinzigtal Total denken, dann denken wir an die vielen Orte, zu denen wir radeln und an denen wir gemeinsam Halt machen. Das ist der Reiz für die Familien und die Ausflugsgruppen. Wir denken aber eben auch an die große Zahl der Teilnehmenden, an die vielen Stimmungsnester und Angebote unter dem Dach des Radlersonntags und die, natürlich, hohe Mobilität. Dafür ist es zu diesem Zeitpunkt in der Pandemie einfach noch zu früh.“

Stolz hatte sich am Donnerstag mit dem federführenden Bereich Sport in der Kreisverwaltung sowie dem Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr eingehend beraten. Selbst unter Einsatz moderner Kontaktnachverfolgungs-Apps ergäbe der Umstand, dass die Fahrradgruppen kreuz und quer durch den Kreis touren, ein schwer zu überblickendes Bild möglicher Kontakte der Bürgerinnen und Bürger untereinander. Auch die Kontrolle jedes einzelnen Feststandorts, ob dort die Regeln eingehalten werden, sei über mindestens neun Stunden hinweg unrealistisch. (Lesen Sie hier: Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern: Tests ab 11. Oktober nicht mehr generell gratis)

Landrat Stolz: Gesundheitsschutz an erster Stelle

„Wir stehen als Veranstalter Main-Kinzig-Kreis in der Gesamtverantwortung. Wir werden diese Verantwortung nicht auf einzelne Ehrenamtliche delegieren oder gar den Weg gehen, all die vielen kleinen Feste als unabhängig voneinander betrachten, nur um M-net Kinzigtal Total am Ende doch zu veranstalten. Gesundheitsschutz, Verantwortung und die geforderte Vorbildfunktion leiten uns bei der Absage, so schmerzlich sie auch ist“, so Stolz.

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