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Mann (85) im Main-Kinzig-Kreis tot aufgefunden - Ehefrau (79) nun in U-Haft

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Polizeiabsperrung
Die Staatsanwaltschaft Hanau und die Polizei ermitteln aktuell wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts in Hasselroth.  (Symbolbild) © David Inderlied/dpa/Illustration

Die Staatsanwaltschaft Hanau und die Polizei ermitteln nach einem möglichen Tötungsdelikt in Hasselroth. Die 79-jährige Ehefrau des toten 85-Jährigen wurde noch am Tatort festgenommen. Die Tatverdächtige befindet sich nun in U-Haft.

Update vom 4. Mai, 20.35 Uhr: „Gegen die 79 Jahre alte Frau, die im dringenden Tatverdacht steht, ihren sechs Jahre älteren Ehemann getötet zu haben, wurde nunmehr Haftbefehl erlassen“, teilten die Staatsanwaltschaft Hanau und das Polizeipräsidium Südosthessen am Abend mit. Ein Haftrichter beim Amtsgericht Hanau hatte am Donnerstagnachmittag den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet.

Die wegen des Mordverdachts geführten Ermittlungen dauern den Behörden zufolge weiter an und „konzentrieren sich nun unter anderem auf die Hintergründe der Tat und das Tatmotiv“, heißt es.

Main-Kinzig-Kreis: Mann (85) tot aufgefunden - Ehefrau (79) unter Mordverdacht

Erstmeldung vom 4. Mai, 11.37 Uhr:

Hasselroth - Gegen 8 Uhr ging am Mittwochmorgen (3. Mai) bei der Rettungsleitstelle der Notruf ein. Einsatzkräfte fanden wenig später den leblosen Rentner in seinem Wohnhaus in der Mittelstraße in Hasselroth im Main-Kinzig-Kreis. Das berichten die Staatsanwaltschaft Hanau und die Polizei am Donnerstag (4. Mai).

„Der eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Ermittler nahmen noch vor Ort die 79 Jahre alte Ehefrau des Getöteten unter dringendem Tatverdacht fest“, heißt es weiter. Die Frau soll im Laufe des Donnerstages einem Haftrichter vorgeführt werden.

Vor Ort sicherten die Ermittler bereits umfangreich Spuren. „Den vorläufigen Ergebnissen der noch in den späten Abendstunden im gerichtsmedizinischen Institut Frankfurt durchgeführten Obduktion zufolge verstarb der Mann infolge stumpfer und spitzer Gewalteinwirkung“, so die Staatsanwaltschaft.

Die Hintergründe sowie das Motiv seien „Teil der umfassenden und andauernden Ermittlungen, die aktuell wegen des Verdachts des Mordes geführt werden“, so die Ermittler. Wer am Mittwoch den Notruf abgesetzt hatte, dazu machen die Ermittler in der Pressenotiz keine Angaben. (leb)

Im Kreis Fulda dauern indes die Ermittlungen nach einem Tötungsdelikt am Aschenberg an. Hier wurde ein 37-Jähriger als Verdächtiger festgenommen.

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