Die Polizei hat in Hanau geblitzt. (Symbolfoto)
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Die Polizei hat in Hanau geblitzt. (Symbolfoto)

Wegen Bürgerbeschwerden

Polizei Hanau blitzt 36 Autos - Viele Fahrer mit Handy am Steuer erwischt

Nach Umbauarbeiten in der Französischen Alle in Hanau in einen verkehrsberuhigten Bereich gilt dort für Fahrzeuge Schrittgeschwindigkeit. Die Polizei hat dort geblitzt und 36 Autofahrer erwischt, die zu schnell unterwegs waren.

Hanau - Die Verkehrssituation rund um die Wallonisch-Niederländische Kirche in Hanau im Main-Kinzig-Kreis steht derzeit im Fokus vieler Bürgerinnen und Bürger, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Nach den Umbauarbeiten in der Französischen Alle in einen verkehrsberuhigten Bereich gilt dort für Fahrzeuge Schrittgeschwindigkeit. Wegen zahlreicher Bürgerbeschwerden über zu schnelle Autos, hat die Polizei dort geblitzt.

Die Polizeioberkommissare Michael Pabst und Tobias Frohnapfel sagten: „Obwohl wir uns bewusst offen mit dem Lasermessgerät positioniert haben, waren doch 36 Autofahrer zu schnell unterwegs. Wir haben Gespräche mit den Autofahrern geführt und auf die Verhaltensregeln im verkehrsberuhigten Bereich hingewiesen. Zudem kam unsere Aktion bei den Anwohnerinnen und Anwohner gut an.“ (Lesen Sie hier: Feriengast im Main-Kinzig-Kreis sprüht Vermieter Pfefferspray ins Gesicht - und hat Wildschwein-Erklärung parat).

Main-Kinzig-Kreis: Polizei blitzt in Hanau - 36 Autos zu schnell und viele Fahrer am Handy

Alle Autofahrer wurden laut Mitteilung lediglich verwarnt. Am Nachmittag wurde zudem auf der Steinheimer Brücke kontrolliert, um Handy- und Gurtverstöße zu überprüfen. Pabst sagte: „Erschreckend war die hohe Anzahl an Handyverstößen, wobei nicht mal jeder Verstoß geahndet werden konnte. Die Autofahrer waren nicht nur telefonierend, sondern auch schreibend und tippend unterwegs. Während bei unserer Kontrolle am Vormittag die Autofahrer einsichtig waren, gaben nur etwa 20 Prozent der Handynutzer den mutmaßlichen Verstoß zu.“

Laut dem Polizeioberkommissar wurden 20 Handy- und zwei Gurtverstöße geahndet. Pabst kündigte an: „Wir werden auch in Zukunft Handy- und Gurtkontrollen durchführen und ein Augenmerk auf die Straßen rund um die Wallonisch-Niederländische Kirche sowie andere verkehrsberuhigte Bereichen haben.“ (hoß)

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