In Bad Orb und Bad Soden-Salmünster im Main-Kinzig-Kreis wurden am Dienstag Autofahrer kontrolliert und geblitzt. (Symbolfoto)
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In Bad Orb und Bad Soden-Salmünster im Main-Kinzig-Kreis wurden am Dienstag Autofahrer kontrolliert und geblitzt. (Symbolfoto)

Handy am Steuer

Main-Kinzig-Kreis: Polizei kontrolliert und blitzt Autofahrer - Viele während der Fahrt nicht angeschnallt

In Bad Orb und Bad Soden-Salmünster im Main-Kinzig-Kreis wurden am Dienstag Autofahrer kontrolliert und geblitzt. Einige von ihnen waren nicht angeschnallt, zu schnell unterwegs und haben während der Fahrt das Handy genutzt.

Bad Orb/Bad Soden-Salmünster - Gemeinsam mit der Bereitschaftspolizei hat die Polizei Bad Orb am Dienstag umfangreiche Kontrollmaßnahmen durchgeführt, heißt es in einer Mitteilung der Beamten. Der Schwerpunkt lag hierbei auf der Ahndung von Geschwindigkeitsverstößen.

Zwischen 10 und 13 Uhr wurden Messungen an einer Bushaltestelle in der Villbacher Straße im Main-Kinzig-Kreis durchgeführt. Insgesamt 19 Verkehrsteilnehmer überschritten laut Polizei das erlaubte Tempolimit von 30 Stundenkilometern. Allesamt waren geringfügig zu schnell unterwegs, weshalb sie noch vor Ort verwarnt werden konnten, heißt es in der Mitteilung weiter. Sieben Verkehrsteilnehmer saßen am Steuer, ohne den Gurt angelegt zu haben. (Lesen Sie hier: „Speedmarathon“ in Hessen: Zehn Fahrer in Osthessen müssen ihren Führerschein abgeben).

Main-Kinzig-Kreis: Polizei kontrolliert und blitzt Autofahrer - Viele während der Fahrt am Handy

Besonders erwähnenswert ist das Ergebnis der zweiten Kontrollstelle in Bad Soden-Salmünster, da dort von 189 gemessenen Fahrzeugen kein Verkehrsteilnehmer zu schnell war. „Das ist schon ein außergewöhnliches Ergebnis. Natürlich freut uns das aus polizeilicher Sicht und zeigt, dass unsere Verkehrssicherheitsarbeit erfolgreich ist“, sagte Polizeioberkommissar Sebastian Benkner. Vor dem Einkaufsmarkt in der Bad Sodener Straße nutzten jedoch sechs Autofahrer das Handy am Steuer und 18 hatten den Gurt nicht angelegt. Der Fahrer eines Lastkraftwagens, an dem sich ein Anhänger befand, hatte keine erforderliche Fahrerlaubnis. Der Mann hat nun mit einem entsprechenden Strafverfahren zu rechnen.

Insgesamt war der Einsatzleiter Sebastian Benkner dennoch sehr zufrieden. „Die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer hielt sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Autofahrerinnen und Autofahrer, die ohne Gurt oder mit Handy am Steuer saßen, wurden auf die Risiken durch Ablenkung im Straßenverkehr hingewiesen und nahmen die Hinweise einsichtig auf.“ (hoß)

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