Die Verkehrspolizei hat bei Hanau einen schrottreifen Fiat Ducato aus dem Verkehr gezogen. (Symbolbild)
+
Die Verkehrspolizei hat bei Hanau einen schrottreifen Fiat Ducato aus dem Verkehr gezogen. (Symbolbild)

Türen mit Holzkeil gesichert

Main-Kinzig-Kreis: Polizei zieht schrottreifen Fiat aus dem Verkehr - „Rollende Zeitbombe“

Einen schrottreifen Fiat Ducato hat die Polizei auf der B 43A bei Hanau im Main-Kinzig-Kreis aus dem Verkehr gezogen. Der Transporter war mit gebrochenen Hinterachsen-Federn unterwegs, die Türen waren nur mit einem Holzkeil gesichert.

Hanau - „Die Beamten von der Verkehrsüberwachung sahen, wie die Karosserie des Fiats hin und her schwankte“, berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung. Der Fahrer des Ducatos war auf der Bundesstraße 43A zwischen dem Autobahnkreuz Hanau und der Anschlussstelle Wolfgang im Main-Kinzig-Kreis unterwegs.

Main-Kinzig-Kreis: Polizei zieht schrottreifen Fiat Ducato aus dem Verkehr

Die Hecktüren seien lediglich mit einem Holzkeil zusammengehalten gewesen, um nicht während der Fahrt aufzugehen. Nachdem die Verkehrspolizisten den Fiat angehalten hatten, entdeckten sie eine Reihe weiterer Mängel. „Rahmen, Boden, Schweller und Querträger waren zum Teil komplett durchgerostet“, schreibt die Polizei. (Lesen Sie hier: Main-Kinzig-Kreis: Unbekannter wirft Stein von A66-Brücke auf Auto)

Beide Federn der Hinterachse waren gebrochen und die Beleuchtung funktionierte nicht. „Wir haben eine rollende Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen“, sind sich Polizeihauptkommissar Karsten Sommer und sein Kollege sicher. Der Fiat hätte während der Fahrt jederzeit auseinanderbrechen können. (sko)

Das könnte Sie auch interessieren