Ein Zeitungsleser aus dem Main-Kinzig-Kreis lieferte der Polizei im Fall einer gefährlichen Körperverletzung den entscheidenden Hinweis.
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Täter geschnappt: Ein Zeitungsleser aus dem Main-Kinzig-Kreis lieferte der Polizei im Fall einer gefährlichen Körperverletzung den entscheidenden Hinweis.

Dank Phantombild

71-Jähriger von jungem Mann verprügelt - Zeitungsleser identifiziert Täter

Ein aufmerksamer Leser einer regionale Tageszeitung hat der Polizei in Seligenstadt bei ihren Ermittlungen geholfen: Anhand eines Phantombildes identifizierte er einen 21-Jährigen, der ihn ebenfalls einmal angegangen hatte, als möglichen Täter.

Seligenstadt - Dem 21-Jährigen, der aus Mainflingen (Landkreis Offenbach in Hessen) stammt, wird laut Polizei vorgeworfen, am 21. April dieses Jahres in der Aschaffenburger Straße einen 71-jährigen Mann körperlich und verbal angegangen zu haben.

„Unter anderem soll er den Hainburger in die Bauchgegend getreten haben, wodurch der Senior Verletzungen davontrug“, teilte die Polizei mit. Nach Veröffentlichung des Phantombildes in einer regionalen Tageszeitung meldete sich ein Leser bei den Ordnungshütern und gab den entscheidenden Hinweis. (Lesen Sie hier: Hund beißt Mutter und Sohn - Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung)

Main-Kinzig-Kreis: 71-Jähriger verprügelt - Zeitungsleser liefert entscheidenden Hinweis

Der Leser berichtete den Beamten nämlich, in der Vergangenheit Opfer eines ähnlichen Vorfalls gewesen zu sein. Auch er wurde in aggressiver Weise von einem jungen Radfahrer fast umgefahren und anschließend verbal massiv angegriffen. „Er glaubt nun, dass der Mann auf dem Phantombild in der Zeitung sowohl in seinem, als auch im Fall des 71-Jährigen als Täter in Frage kommt“, erklärt die Polizei. (Lesen Sie auch: Unfall auf A66 - Marihuana-Wohnmobil verteilt Drogen auf Straße)

Als der aufmerksame Leser dann den Tatverdächtigen auch noch zufälligerweise wiedersah, alarmierte er umgehend die Polizei. Diese nahmen den 21-Jährigen vorläufig fest. „Bislang räumt er die Tat vom 21. April vollumfänglich ein“, teilten die Beamten mit. (akh)

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