Wendehammer Mosborn
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Kreisbeigeordneter und Schul- und Verkehrsdezernent Winfried Ottmann (Zweiter von links) begutachtete zusammen mit Bürgermeister Frank Soer (Dritter von links) den neuen Wendehammer in Mosborn. Oliver Habekost, Geschäftsführer Regionalverkehr Main-Kinzig GmbH (rechts) und Rüdiger Krenkel, Geschäftsführer Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig, hatten das Projekt ebenfalls unterstützt.

Gesamtkosten 140.000 Euro

In Mosborn können Schulkinder dank Wendehammer jetzt den Bus nutzen

Mit dem Bau eines Wendehammers hat der Main-Kinzig-Kreis ein Projekt zur Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr in Mosborn unterstützt.

Main-Kinzig-Kreis – Der kleinste Flörsbachtaler Ortsteil Mosborn ist an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen, nun können Busse den Ort im Spessart anfahren, heißt es in einer Mitteilung des Main-Kinzig-Kreises. Ermöglicht wurde dies durch den Bau eines Wendehammers, den der Main-Kinzig-Kreis mit 80.000 Euro bezuschusst hat. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 140.000 Euro.

„Die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ist Teil der Daseinsvorsorge. Mit der Umsetzung dieses Projektes stärken wir den ländlichen Raum. Das gilt erst recht für einen solch kleinen Ortsteil wie Mosborn“, stellte Kreisbeigeordneter und Schul- und Verkehrsdezernent Winfried Ottmann im Gespräch mit Bürgermeister Frank Soer fest. (Lesen Sie hier: 80.000 Euro Förderung über Kulturfonds: Aula der Stadtschule Schlüchtern wird modernisiert)

Main-Kinzig-Kreis: Schulkinder können dank Wendehammer jetzt Bus nutzen

Zusammen mit Rüdiger Krenkel (Geschäftsführer Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig) und Oliver Habekost (Geschäftsführer Regionalverkehr Main-Kinzig GmbH), begutachteten Winfried Ottmann und Frank Soer den fertiggestellten Wendehammer, der am Ende der Waldstraße, die in den Ort führt, auf die Querstraße Am Trieb trifft. Die Kreisverkehrsgesellschaft und die Regionalverkehr Main-Kinzig GmbH haben das Projekt ausdrücklich unterstützt.

„Ohne den Bau des Wendehammers wäre es nicht möglich, dass Busse den Ort ansteuern. Denn dieser besteht gerade einmal aus zwei Straßen, eine Wendemöglichkeit gab es bislang nicht. Und Busse dürfen aus Sicherheitsgründen nicht rückwärtsfahren“, erklärte Oliver Habekost. „Durch die jetzt möglich gewordene Anbindung entfallen die Fahrten mit einem beauftragten Taxi-Unternehmen für die Schulkinder“, sagte Rüdiger Krenkel. In dem kleinen Ort gibt es mittlerweile wieder rund zehn Schulkinder, welche die neuen Busverbindungen regelmäßig nutzen.

Main-Kinzig-Kreis unterstützt Projekt mit 80.000 Euro

Mosborn gehört mit seinen rund 60 Einwohnerinnen und Einwohnern zu den kleinsten Dörfern im Main-Kinzig-Kreis. Bürgermeister Soer bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesondere beim Main-Kinzig-Kreis für die finanzielle Unterstützung. „Ohne diese Hilfe hätte die Gemeinde Flörsbachtal dieses Projekt nur schwer umsetzen können“, sagte er. Wie der Bürgermeister weiter berichtete, stellt der Wendehammer zusätzlich als Zuwegungsmöglichkeit für Bauplätze eine Erleichterung für Bauinteressenten dar. (ah)

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