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Main-Kinzig-Kreis setzt Anstrengungen zur Beschaffung von Schutzausrüstung fort

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Main-Kinzig-Kreis - Um den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus fortsetzen zu können, wird der Main-Kinzig-Kreis sich weiter für die Bereitstellung von Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel einsetzen. Als weiteren Schritt hat Landrat Thorsten Stolz (SPD) jetzt gemeinsam mit der Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler und dem Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (CDU) die heimischen Unternehmen zur Mitwirkung aufgerufen.

In einem Schreiben über die Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern sowie die beiden Kreishandwerkerschaften Hanau und Gelnhausen/Schlüchtern werden die Unternehmen aus dem Main-Kinzig-Kreis gebeten, die Bestände an Infektionsschutzmaterial, die dort nicht dringend benötigt werden, dem Gefahrenabwehrzentrum zur Weiterleitung anzubieten.

Nachschub für Ärzte

„Nach unserer Einschätzung könnten wir damit den vorhandenen Versorgungsengpass wirkungsvoll überbrücken und Arztpraxen, Krankenhäuser, Rettungsdienst und Pflegeeinrichtungen zwischen Maintal und Sinntal ausstatten“, erläutert die Kreisspitze in einer Pressemitteilung.

Am Wochenende wurden über das Gefahrenabwehrzentrum mit Unterstützung der Städte und Gemeinden sowie der Freiwilligen Feuerwehren vor Ort bereits aus eigenen Reservebeständen des Kreises zahlreiche niedergelassene Ärzte mit Nachschub versorgt.

Drei neue Fälle am Wochenende

„Mehr als 200 Pakete mit insgesamt rund 21.000 Schutzmasken und etwa 1100 Overalls wurden ausgegeben, um die Arbeit sicherzustellen“, berichtet Kreisbrandinspektor Markus Busanni am Sonntag in der Sitzung des Verwaltungsstabes.

Die Zahl der laborbestätigten Fälle von Coronavirus ist am Sonntag nur um drei Personen gestiegen. Diese kommen aus Niederdorfelden, Hanau und Gelnhausen. Die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Main-Kinzig-Kreis stieg damit auf aktuell 151. Die Zahl der als genesen beurteilten Fälle bleibt zunächst unverändert bei elf. / akh

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