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Skulptur zum Ukraine-Krieg auf dem Schlüchterner Stadtplatz installiert

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Die Installation von Gerwin von Monkiewitsch. Alles ist mit roter Farbe übergossen, die Blut suggeriert.
Die Installation von Gerwin von Monkiewitsch. Alles ist mit roter Farbe übergossen, die Blut suggeriert. © Hanswerner Kruse

Auf dem Schlüchterner Stadtplatz steht jetzt eine Skulptur zum Ukraine-Krieg. Die Installation von Gerwin von Monkiewitsch soll ein „Zeichen für unsere ohnmächtige Verflechtung“ sein.

Schlüchtern - Auf angedeuteten Trümmern, Holzresten sowie Kinderspielzeugen sind ein Ölfass und eine Gasflasche mit russischen Schriftzeichen montiert. Darüber hängt eine verknautschte blau-gelbe Fahne, die auf die Ukraine verweist. Alles ist mit roter Farbe übergossen, die Blut suggeriert, das von einer daneben hockenden weißen Friedenstaube aufgepickt wird.

Mit Genehmigung der Stadt Schlüchtern hat Gerwin von Monkiewitsch – Architekt, Künstler und KulturWerker aus Schlüchtern – sein düsteres Objekt in einem Rondell auf dem Stadtplatz installiert. (Lesen Sie auch: 17-Jähriger flüchtet aus der Ukraine nach Schlüchtern)

Main-Kinzig-Kreis: Skulptur zum Ukraine-Krieg in Schlüchtern aufgestellt

„Das ist der Ort, an dem auch Kerzen bei der Kundgebung gegen den Krieg aufgestellt wurden“, erinnert sich Monkiewitsch: Seine Installation hat keine bestimmt Botschaft – was zu tun ist, das weiß er auch nicht. „An dem Gas und Öl aus Russland klebt Blut. Die Skulptur verweist auf den Krieg und ist Zeichen für unsere ohnmächtige Verflechtung.“ (von Hanswerner Kruse)

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