Peter Jökel und Torsten Priemer stehen auf der Sparkassen-Baustelle.
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Zusammen mit Peter Jökel (links) hat sich der Sparkassen-Vorstandschef Torsten Priemer einen Überblick über den Stand der Bauarbeiten in Schlüchterns Mitte verschafft.

Firma Jökel zeigt sich zufrieden

Neues Sparkassengebäude in Schlüchtern: Rohbau und Fassade sollen bis Ende des Jahres fertig sein

Der Bau des Sparkassengebäudes in Schlüchterns Innenstadt durch die Baufirma Jökel schreitet voran. Bis Ende des Jahres sollen der Rohbau abgeschlossen und die Fassade fertig sein. 

Schlüchtern - „Gerade entsteht mein neues Büro“, sagt Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Torsten Priemer. „Es macht Spaß, dabei zuzusehen, wie das Gebäude wächst.“ Die Rohbauarbeiten, mit denen Anfang des Jahres begonnen wurde, sollen bis Spätsommer abgeschlossen, bis Ende des Jahres die Fassade fertig sein. Insgesamt dürfte der Bau der beiden Gebäude im Main-Kinzig-Kreis - in Schlüchterns Neuer Mitte - wie geplant bis Ende 2022 fertiggestellt sein. Im Frühjahr 2023 möchte die Sparkasse einziehen.

Jökel Bau hatte das Grundstück 2019 erworben und entwickelt es komplett neu. Die Kreissparkasse wird als Hauptmieter in das östliche Gebäude einziehen, sie hat die Räumlichkeiten für 25 Jahre angemietet. Die Investitionssumme auf dem gesamten Areal beträgt circa 16 Millionen Euro.

Main-Kinzig-Kreis: Sparkassen-Rohbau in Schlüchtern soll bis Ende des Jahres fertig sein

Sparkassen-Chef Priemer: „Es beeindruckt mich, dass der Plan, den wir vor drei Jahren gemacht haben, immer noch genau passt.“ Peter Jökel, der zusammen mit seinem Bruder Stefan Jökel die Geschäfte bei Jökel Bau leitet, zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden mit dem Baufortschritt. Selbst die seit Wochen anhaltenden Engpässe bei Rohstoffen treffen den Bau in Schlüchterns Mitte nicht: „Wir haben alle entscheidenden Handwerkerleistungen vergeben, deshalb sehen wir den Zeitplan nicht in Gefahr.“ Großen Wert habe man darauf gelegt, mit regionalen Firmen zusammenzuarbeiten.

Und wie wird es innen einmal aussehen? Die Eingangshalle bekommt hohe Wände spendiert, viel Glas soll für ordentlich Helligkeit sorgen. Die Einrichtung nimmt ebenfalls immer klarere Formen an. Priemer: „Wir sprechen mittlerweile über die Farben der Wände, über Materialien, die Türen und das Mobiliar. Man kann sich immer besser vorstellen, wie es hier einmal sein wird. Ich freue mich riesig darauf.“

Schlüchterns Neue Mitte: Auch Einzelhandel und Gastronomie ziehen in Neubau mit ein

Priemer ist mächtig stolz auf die künftige Zentrale: „Wir wollten ein Bekenntnis zum Verbleib in Schlüchtern setzen – und das ist uns gelungen.“ Schon jetzt nutzt der Vorstandsvorsitzende das entstehende Gebäude zur Azubi-Werbung. „Wir zeigen den jungen Leuten unsere Pläne, unsere Ideen und geben ihnen ein Gefühl dafür, wie es sein wird, bei uns zu arbeiten.“

Besonders freue ihn, dass Kreissparkasse und Jökel sich mit dem Neubau aktiv an der Stadtentwicklung beteiligen. Schließlich zieht in das Gebäude nicht nur die Bank ein: Wohnungen werden auf dem Areal entstehen, Büros, Einzelhandel und Gastronomie sollen die Attraktivität der Innenstadt außerdem erhöhen.

Mit einigen Mietern befindet sich Jökel Bau dazu in letzten Verhandlungen, lässt sich aber Zeit. „Wir verspüren keinen Druck und wollen alles in Ruhe entscheiden. Wichtig ist uns, dass es ins Gesamtkonzept passt“, betont Peter Jökel und verdeutlicht: „Uns ist es sehr wichtig, im Einklang mit den Zielen der Stadt zu agieren. Im Zusammenspiel mit dem ehemaligen Langer-Areal wollen wir etwas ganz Besonderes für unsere Heimat schaffen.“ (ag)

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