PhysioVitamed-Leiter Michael Weisbecker, Hans-Georg Schiesser und Bürgermeister Dominik Brasch (von links) vor den Icelab-Kältekammern.
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PhysioVitamed-Leiter Michael Weisbecker, Hans-Georg Schiesser und Bürgermeister Dominik Brasch (von links) vor den Icelab-Kältekammern. Schiesser wurde für 200 Besuche gewürdigt.

Ehrung überreicht

200 Besuche in der Kältekammer: Warum Bad Sodens dienstältester Stadtverordneter auf das „Icelab“ schwört

Mindestens einmal pro Woche drei Minuten bei minus 110 Grad Celsius in die drei Kältekammern des „Icelab“: So fühlt sich Hans-Georg Schiesser richtig wohl. Nun wurde der Bad Sodener für 200 Besuche in der Einrichtung der Spessart-Therme im Main-Kinzig-Kreis gewürdigt.

Bad Soden - Bereits seit 2012 wird die Ganzkörper-Tiefkältetherapie in der Spessart-Therme im Main-Kinzig-Kreis unter anderem bei der Schmerzbehandlung eingesetzt. Der Mann, der seit Anfang an begeistert von den Gängen in die Tiefkälte ist, und der sich über den regelmäßigen „Frischekick“ der ganz besonderen Art freut, ist Hans-Georg Schiesser. Dies teilte der städtische Kurbetrieb jüngst in einer Pressenotiz mit.

Der dienstälteste Stadtverordnete von Bad Soden-Salmünster, der seit Jahrzehnten Chef der GWL sowie von deren Fraktion im Stadtparlament ist, schwört auf die spürbar regenerative Wirkung der Tiefenkälte und ist ein freiwilliger, weil überzeugter „Werbeträger“ für das „Icelab“. Und seine Begeisterung ist ansteckend: „Durch die Schließung aufgrund von Corona musste ich eine Weile aussetzen. Jetzt bin ich wieder jede Woche da. Jede Woche einmal ,Icelab‘ und an einem anderen Tag Sauna, das ist sehr wichtig. Das ist fantastisch“, lobt Schiesser.

Main-Kinzig-Kreis: Hans-Georg Schiesser war 200 Mal in Icelab-Kältekammern

Für den Kurstädter, der sich früher als Fußballtorhüter bei der SG Bad Soden einen Namen gemacht hat, ist Sport und körperliche Fitness auch mit mittlerweile 75 Lebensjahren wichtig. Und hierfür nutzt er auch den starken Kältereiz des ,Icelab‘: „In der Regel mache ich nach dem ,Icelab‘-Besuch Ausdauertraining auf dem Crosstrainer oder Fahrrad“, erzählt er unserer Zeitung.

Er halte es inzwischen sogar bis zu fünf Minuten bei minus 110 Grad Celsius aus. Auch zur Regeneration nach dem Krafttraining schwört er auf den Besuch in der Kältekammer: „Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn der Körper nach dem Aufenthalt in der Kältekammer wieder allmählich warm wird.“ (Lesen Sie hier: Spessart-Therme: Keine „Time-Slots“ mehr - Betreiber ziehen erste Zwischenbilanz)

Gern kommt er dort mit anderen Nutzern ins Gespräch, hört sich deren Erfahrungen an oder gibt den einen oder anderen Tipp. Flach atmen, rät er. Und wenn jemand Körperstellen habe, die kälteempfindlich sind, könne man diese bedecken. Zum Beispiel mithilfe von Stulpen an den Fesseln oder Handgelenken.

Bürgermeister Dominik Brasch (parteilos) und Kurdirektor Stefan Ziegler beglückwünschten ihn dazu, denn nur sehr wenige Menschen hätten bereits so häufig die Kältekammer besucht. Zum 200. Besuch begleitete der Bürgermeister Hans-Georg Schiesser. Brasch meinte anschließend: „Man sollte es einfach viel häufiger machen. Es tut so gut, auch wenn ich mich jetzt auf einen Espresso freue“, so der Rathauschef. (lis)

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