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Areal um Spessart-Therme: Suche nach Partnern aus Privatwirtschaft

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Auf diesem Gelände an der Thermalstraße, die rechts in die Sprudelallee einmündet, könnte die Spessart-Therme um ein Hotel und ein Parkhaus erweitert werden.
Auf diesem Gelände an der Thermalstraße, die rechts in die Sprudelallee einmündet, könnte die Spessart-Therme um ein Hotel und ein Parkhaus erweitert werden. © Kurbetrieb Bad Soden-Salmünster

Das Entrée zum Kurgebiet will die Stadt Bad Soden-Salmünster neu arrondieren und damit den Kongress-, Gesundheits- und Freizeitbereich rund um die Spessart-Therme umgestalten. Zur Gesamtfläche von etwa 2,37 Hektar gehören auch jene 10.800 Quadratmeter für einen möglichen Hotelneubau.

Bad Soden - Nach Angaben von Bürgermeister Dominik Brasch (parteilos) und Kurdirektor Michael Lehrbacher prüfen der städtische Kurbetrieb und die kommunalen Gremien derzeit Möglichkeiten einer Modernisierung der Thermenanlage. In der Diskussion steht ebenso ein möglicher Hotelneubau und gegebenenfalls die Errichtung eines Parkhauses auf dem Gelände östlich der Schwimmhalle Richtung Thermalstraße.

Eine vollständige Sanierung samt Teilneubau der 1975 eröffneten Spessart-Therme steht in den nächsten Jahren ebenso auf dem Plan wie die Errichtung eines Hotels mit direktem Thermenzugang. Für Kongress- und Veranstaltungsaktivitäten stehen das im Jahr 2015 fertiggestellte Spessart-Forum mit seinem Kultur- und Tagungssaal am Kurpark sowie der auf der anderen Bühnenseite gelegene (größere) Hallenteil für Sportaktivitäten zur Verfügung.

Main-Kinzig-Kreis: Spessart-Therme - Suche nach Partnern aus Privatwirtschaft

Überdies befindet sich auf dem Areal im Main-Kinzig-Kreis ein Ärztehaus, das in die Thermennutzungen einbezogen ist. Das 2019 errichtete Hallenbad mit einem 25-Meter-Sportbecken, das ebenfalls mit der Therme und deren Serviceräumen verbunden ist, ergänzt das Angebot.

„Ziel aller Maßnahmen ist es, eine effektive Nutzung des Gesamtareals zu erreichen“, teilt der städtische Kurbetrieb mit. Basis dafür sei eine „konzeptionelle Weiterentwicklung“ durch die Gründung einer PPP-Kooperation (Private-Public-Partnership), also einer Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privaten Partnern. Auch eine Veräußerung von Flächen an Dritte „unter Vereinbarung künftiger Nutzungen der vorhandenen werthaltigen Anlagen und Flächen“ halten Brasch und Lehrbacher für möglich.

Die Verantwortlichen wollen in erster Linie potenzielle private Projektbeteiligte ansprechen, die an einer Kooperation mit der Kurstadt in einem Gemeinschaftsunternehmen oder am Erwerb „und/oder am Betrieb einer Therme, eines zu errichtenden und mit der Therme gegebenenfalls zu verbindenden Hotels und/oder der Errichtung und den Betrieb eines Parkhauses“ Interesse haben könnten. Zentrale Rolle spiele dabei eine „zukunftsgerichtete Energieversorgung des Gesamtkomplexes“. (hgs)

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