Die Kreiswerke Main-Kinzig können ab Januar 2022 die Strompreise für ihre Kunden senken.
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Die Kreiswerke Main-Kinzig können ab Januar 2022 die Strompreise für ihre Kunden senken.

Ab Januar 2022

Gegen den Trend: Kreiswerke Main-Kinzig senken die Strompreise

Während in vielen Bereichen die Kosten steigen, werden die Kreiswerke Main Kinzig zum 1. Januar 2022 die Strompreise für ihre Kunden in den meisten Tarifen senken. Dies teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Gelnhausen - Der Preis für verbrauchten Strom pro Kilowattstunde sinkt beispielsweise im Tarif der Grundversorgung brutto um 1,08 Cent auf 29,88 Cent. Der Grundpreis bleibt stabil bei 119,33 Euro brutto im Jahr. Die RhönEnergie kann ihre Preise stabil halten, beim Erdgas erwarten Kunden allerdings höhere Kosten.

Oliver Habekost, der Geschäftsführer der Kreiswerke Main-Kinzig, gibt ein Beispiel: „Wenn man 3500 Kilowattstunden im Jahr verbraucht, spart man künftig 37 Euro im Jahr.“ 3500 Kilowattstunden entsprechen dem durchschnittlichen Jahresverbrauch eines Drei-Personen-Haushalts.

Stromanbieter sind verpflichtet, die einzelnen Preisbestandteile miteinander aufzurechnen und mögliche Entlastungen an ihre Kunden weiterzugeben. Deutliche Impulse für die Preise 2022 gibt dabei die EEG-Umlage, die von 6,5 Cent auf nur noch 3,73 Cent je Kilowattstunde fällt. Das ist eine Entlastung von 43 Prozent, von der die Stromkunden deutschlandweit profitieren. Gleichzeitig steigen aber auch andere für den Strompreis relevante Kostenbestandteile wie zum Beispiel die Energieeinkaufspreise an den Handelsplätzen.

Main-Kinzig-Kreis: Strompreise der Kreiswerke sinken ab 2022

Dass die Kreiswerke Main-Kinzig entgegen vieler anderer Anbieter ihre Strompreise für 2022 senken können, sieht Oliver Habekost im Handeln der Kreiswerke beim Stromkauf begründet: „Unsere Strombeschaffung ist mittel- und langfristig ausgelegt. Damit garantieren wir dauerhafte Verlässlichkeit“, sagt Habekost: „Wir kaufen unsere Energie im Voraus über mehrere Jahre verteilt ein. So minimieren wir das Risiko von extremen Preisspitzen, die sich gerade auf dem Markt zeigen.“

Damit erreiche das Unternehmen in seiner Preisgestaltung eine Glättung der immer sprunghafter werdenden Preisentwicklungen an der Strombörse, sagt Habekost. (akh)

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