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Der Traum von einem Tegut „Teo“ in Wallroth ist geplatzt - Frequenz wohl zu gering

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Der Container für den geplanten Tegut Teo in Ulmbach wurde diese Woche geliefert.
Ein Tegut Teo, wie hier in Ulmbach, wird es in Wallroth nicht geben. © Walter Kreuzer

Das Ortsbeiratsbudget, die Aktion „We kehr for Wallroth“, offene Punkte aus vorangegangenen Sitzungen und mehr stand auf der Tagesordnung einer Sitzung des Ortsbeirats im Gasthof Druschel.

Wallroth - Zunächst wählten die Mitglieder per Akklamation den von Ortsvorsteher Maik Basermann vorgeschlagenen Holger Kempel zum stellvertretenden Ortsvorsteher. Ausgeschieden war aus Zeitgründen nach mehr als sechs Jahren engagierter Arbeit Ralf Stoyhe. Ihm überreichte Basermann ein Geschenk. Stadtrat Willi Staaf überreichte eine kleine Aufmerksamkeit im Namen des Magistrats. „Die Ortsbeiratsarbeit hat mir Spaß gemacht“, sagte Stoyhe. Er wolle sich weiterhin einbringen, allerdings eher im Hintergrund.

Staaf informierte, die Straße „Am Knöschen“, die zur Firma Eckart führt, solle grundhaft saniert werden. Das brauche eine lange Planung. Denn die Fahrzeuge der Industriefirmen müssten in beide Richtungen durchfahren können. Und die Ausfahrten sollten jeweils breit genug sein für große Fahrzeuge.

Das Projekt eines „Teo-Ladens“, den sich Wallroth wünscht, steht einstweilen nicht mehr zur Debatte. Anfragen ergaben, dass die Frequenz vermutlich zu gering wäre. Hier will man weitere Erfahrungen abwarten.

Main-Kinzig-Kreis: Traum von einem Tegut „Teo“ in Wallroth ist geplatzt

Das Ortsbeiratsbudget, betonte der Ortsvorsteher, sollte sinnvoll für den Ort im Main-Kinzig-Kreis investiert werden, das sei wichtig. Die Mitglieder überlegten, ob die Spielplätze einer Ergänzung bedürften. Am wichtigsten sei, so einigten sich alle, wohl der neue Spielplatz am Pfarrgarten Peterwiesen. Da seien die Kirchengemeinde und die Stadt engagiert, der Ortsbeirat würde sich gern an der Ausstattung beteiligen.

Es könne auch etwas gepflanzt werden vor dem Abhang zur Kindersicherung. Ein kurzfristiger Ortstermin soll Klärung bringen. Bei der Aktion „We kehr for Wallroth“ soll der Giebelanstrich am Backhaus berücksichtigt werden. Sehr wichtig, so appellierte Basermann, sei aber das Reinigen der Wegränder und Feldwege von Müll.

Wallroth: Der bisherige und neue Ortsbeirat mit Stadtrat Willi Staaf (Dritter von links), Ortsvorsteher Maik Basermann (links), Holger Kempel (Zweiter von rechts) und Ralf Stoyhe (Vierter von links).
Der bisherige und neue Ortsbeirat mit Stadtrat Willi Staaf (Dritter von links), Ortsvorsteher Maik Basermann (links), Holger Kempel (Zweiter von rechts) und Ralf Stoyhe (Vierter von links). © Gabriele Engelbert

Was das Wabenhonighaus betrifft, so wurde ein Angebot für eine Versicherung besprochen. Wichtig ist dem Ortsbeirat die Versicherung vor Vandalismus. Außerdem sollte gegen Feuer und Sturm versichert werden. Ungeklärt blieb die Frage, ob die Bienen mit versichert seien.

Lange wurde die OSI-Liste diskutiert, grundsätzlich und detailliert. Vieles sei noch nicht erledigt, wurde festgestellt. Basermann wies darauf hin, besonders lägen ihm die Hinweise aus der Bevölkerung am Herzen. Der Ortsbeirat will nochmals die wichtigsten Dinge neu auflisten. Manches funktioniere manchmal besser über die direkte Kommunikation anstatt über das Steuerungsinstrument, hätten einige Erfahrungen gezeigt, meinte der Ortsvorsteher. (Von Gabriele Engelbert)

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