Der neue Ortsbeirat von Wallroth besteht aus (von links) Holger Kempel, Ralf Stoyhe, Petra Lotz, Ortsvorsteher Maik Basermann, Nico Bensing, Angelika Lotz und Markus Eckart.
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Der neue Ortsbeirat von Wallroth besteht aus (von links) Holger Kempel, Ralf Stoyhe, Petra Lotz, Ortsvorsteher Maik Basermann, Nico Bensing, Angelika Lotz und Markus Eckart.

Rüffer und Mat verabschiedet

Wahlen bei Ortsbeiratssitzung in Wallroth einstimmig - Maik Basermann soll es weiterhin richten

Maik Basermann wird auch in der neuen Wahlperiode das Amt des Ortsvorstehers von Wallroth ausüben. Das ergab sich durch einstimmige Wahl während der konstituierenden Ortsbeiratssitzung im örtlichen Feuerwehrgerätehaus.

Wallroth - Außer Wahlen gab es eine ganze Reihe zukünftiger Projekte und Anliegen zu besprechen. Vorab dankte Wallroths Ortsvorsteher Basermann, der auch für die SPD ins Schlüchterner Stadtparlament im Main-Kinzig-Kreis gewählt wurde, den übrigen Ortsbeiratsmitgliedern für deren Bereitschaft, in den nächsten fünf Jahren mitzuarbeiten und auch für das Vertrauen, dass sie in ihn selbst setzen.

In Anwesenheit von Stadtrat Willi Staaf (SPD) und zwei Gästen stand zunächst die Wahl an. Die Wahlleitung übernahm Holger Kempels als ältestes Mitglied. Nach der Wiederwahl übernahm Maik Basermann allerdings die Leitung der Versammlung.

Zu stellvertretenden Ortsvorsitzenden wurden Ralf Stoyhe und Angelika Lotz gewählt. Schriftführer wurde Nico Bensing, der neu im Team ist. Sein Stellvertreter ist Markus Eckart. Das Team komplettieren Petra Lotz – die ebenfalls neu im Ortsbeirat in Wallroth ist – und Holger Kempel, der zum Mitglied der Friedhofsverwaltung gewählt wurde. Alle Wahlen erfolgten einstimmig und ohne Diskussionen.

Wallroth: Basermann soll es als Ortsvorsteher weiterhin richten - Rüffer und Mat verabschiedet

Sabine Rüffer und Yalcin Mat sind aus dem Gremium ausgeschieden und erhielten ein kleines Geschenk zum Dank für die geleistete Arbeit. Anschließend nannte der Ortsvorsteher einige Zukunftsthemen, die er auf die Agenda setzen wolle und die ergänzt und zum Teil schon andiskutiert wurden. Ganz wichtig sei es, so Basermann, das „marode Kanalsystem“ im Auge zu behalten – auch in Anbetracht der vergangenen Hochwasser. „Da sollten wir dranbleiben“, meinte er. Außerdem sei die Anbringung einer Leitplanke am Ortseingang von Schlüchtern kommend sinnvoll.

In der Grundstraße fehle bei der neuen Fußpflegepraxis eine Beleuchtung. Ein Problem sei immer wieder, wie auch in anderen Ortsteilen, die illegal entsorgten Grünabfälle. Basermann überlegte, ob die Bürger der Stadtteile nicht eine zusätzliche Tonne ausschließlich für diesen Zweck bekommen könnten. Springender Punkt seien wohl die Kosten, wurde gemutmaßt. Außerdem müsse man sich um das Wanderwegenetz kümmern und es ausbauen. Basermann favorisierte ein für die Stadt einheitliches Wegenetz mit entsprechender Karte und Infos zu einzelnen Sehenswürdigkeiten wie dem „Wilden Stein“. Dies müsste mit dem Radwegenetz abgestimmt werden.

Bei Ortsbeiratssitzung kam Wunsch nach Mehrzweckhalle in Wallroth zur Sprache

Zur Sprache kam auch der Wunsch nach einer Mehrzweckhalle in Wallroth, die dann auch den Schul- und Kindergartenkindern für Sportaktivitäten dienen könnte. Eventuell werde so etwas im Ikek-Programm gefördert, so die Überlegung. (Lesen Sie hier: Förderungen in Schlüchtern und Umgebung: Geld für Um- und Neubauten)

Eine Verkehrsberuhigung sei in der Schulstraße dringend erforderlich. „Da wird so durchgebrettert, das geht nicht“, befand Basermann unter Zustimmung aller. Noch besser bewerben sollte man das Wabenhonighaus als das einzigartige Prestigeobjekt des Ortes, hieß es.

Wallroth soll sauberer werden - Ortsbeirat will Geräte, Säcke und Warnwesten stellen

Zuletzt kam die notwendige Säuberung der Wege und Straßenränder in der Gemarkung zur Sprache. Dies solle geschehen, bevor das Gras überall zu hoch ist. Ein Brennpunkt sei der Graben am Ortseingang von Schlüchtern kommend.

Der Ortsbeirat werde nötige Geräte, Säcke und Warnwesten zur Verfügung stellen. Jeder Bürger, der sich beteiligen möchte, könne sich bei ihm melden, meinte Basermann. Er werde gefüllte Säcke jeweils zeitnah abholen. Eine gemeinsame Aktion sei angesichts der Corona-Pandemie nicht gut.

Abschließend hieß es, dass absichtlich keine Papierkörbe bei den Bänken aufgestellt werden. Dank gelte aber den Nutzern der Bänke, dass sie ihren anfallenden Müll selbst entsorgten. (Von Gabriele Engelbert)

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