Fotos: Elisabeth Schmitt

Mit Motorrad-Oma und „Volleulen“ in 1001 Nacht – 35. Faschingsumzug im Huttengrund

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Kinzigtal - Die Wettervorhersage war nicht verheißungsvoll, dennoch lief der 35. Fastnachtsumzug im Huttengrund bei zeitweisem Nieselregen und etwas Wind programmgemäß durch die Straßen – und gestaltete sich einmal mehr farbenfroh.

Von Elisabeth Schmitt

Manch einer sorgte sich wahrscheinlich wegen der ungünstigen Wetterprognose und blieb lieber daheim. Aber alle, die den Zug auf seinem Weg von der Wahlerter Straße in Romsthal über die Salz-, Eckardrother- und Hauptstraße in Wahlert und Eckardroth sowie durch die Georg-Kind-, Huttental-, Marborner- und Kirchstraße in Romsthal verfolgten, erlebten einen fröhlichen, ideenreichen und bunten Gaudiwurm.

Einige griffen aktuelle Themen wie artgerechte Tierhaltung und gesunde Lebensmittel auf, andere ließen einfach ihrer Fantasie freien Lauf. Da bewegten sich fröhliche Smilies und verteilten Süßes, ließen pralle Weintrauben auf ein süffiges Tröpfchen hoffen, flitzten flotte Girls auf „Vespa-Rollern“ über die Straßen, und wieder andere versetzten sich in die 1990er Jahre oder bezauberten als „Volleulen“ in aufwendigen Kostümen.

Auf der Suche nach der Wunderlampe

Der Elferrat der Feuerwehr zeigte sein Dschungel-Thema von der Narrensitzung, und beim FC Dornröschen fuhr die „Oma“ im Hühnerstall Motorrad. Die Spieler der SG Huttengrund waren unter dem Motto „1001 Nacht“ auf der Suche nach der „Wunderlampe für den Kunstrasenplatz“.

Für die passende Musik sorgte der Spielmannszug Eidengesäß in Kostümen des „Ritter von Eiden“. Mit ihren „Lollipops“ auf einem pastellfarbenen Wagen und den Tanzkids waren die Nachbarn aus Steinau-Marborn erneut treue Teilnehmer. Vor dem Feuerwehrhaus stellte Vereinsringvorsitzender Marco Stein bei passender Musik die Zugnummern vor.

Kein Zelt wegen des Windes

Die Verantwortlichen des Vereinsrings Huttengrund beobachteten im Vorfeld die Wetterprognose. Während der Umzug wie vorgesehen verlief, gestaltete sich die Party danach etwas anders. Wie gewohnt gab es während des Umzugs und noch eine Zeitlang danach Stände am ehemaligen Erlestübchen in Eckardroth und am Feuerwehrhaus, aber auf das Zelt an der Huttengrundhalle hatten die Veranstalter wegen des Windes verzichtet.

An den Getränke- und Imbisswagen auf dem Parkplatz gab es in gewohnter Weise Flüssiges und Essbares. Wer fror, konnte später die Gastronomie der Huttengrundhalle aufsuchen. Der Wirt öffnete das Lokal früher.

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