1. Fuldaer Zeitung
  2. Kinzigtal

Neuer Einsatzort ist künftig in Rumänien

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Steinau - Für die Bewohner der rumänischen Stadt Ulmeni geht ein Herzenswunsch in Erfüllung. Sie bekommen nun ein Löschgruppenfahrzeug, das bis 2013 in Ulmbach im Einsatz war. Nun ist es auf die Reise in die 1400 Kilometer entfernte Stadt gegangen, die im Norden Rumäniens liegt.

Ionel König aus Steinau, der 1991 von Rumänien nach Deutschland kam, ergriff die Initiative. Ihm stand Mario Pizzala zur Seite, der viele Schreibarbeiten erledigte, damit der Traum der rumänischen Stadt in Erfüllung gehen konnte.

Königs Initiative und der Einsatz von Landrat Erich Pipa (SPD), Peter Ruppel, Hans-Ralf Heiliger, Mario Pizzala, Aida Hepp, Dieter Graber, einer Batteriespende der Firma Reifen Simon, Ausrüstungen der Steinauer Feuerwehren sowie den vielen anderen freiwilligen Spendern aus der Bevölkerung haben es ermöglicht, dass das Feuerwehrfahrzeug nun während einer offiziellen Übergabe auf den Weg gebracht werden konnte.

Zur Übergabe kamen aus Ulmeni dessen Bürgermeister Lucian-Ioan-Titus Morar und Vize-Bürgermeister Vicsai Stefan. Ulmeni hat 8700 Einwohner. Morar dankte allen Spendern, die es ermöglichten, dieses dringend benötigte Fahrzeug nun in die rumänische Heimat zu bringen. Sein Dank galt auch Steinaus Bürgermeister Walter Strauch (SPD), dem er auch gleichzeitig eine Einladung aussprach. "Wir würden uns freuen, sie in Ulmeni empfangen zu dürfen", sagte Morar, der sich gemeinsam mit seinem Stellvertreter auch im Gästebuch der Stadt Steinau verewigte.

Strauch zeigte sich zufrieden damit, dass das Fahrzeug nun in Rumänien Verwendung findet.

Ionel König und jene, die das Feuerwehrauto nach Ulmeni bringen werden, unternahmen tags zuvor schon mal eine Probefahrt und waren erfreut über den guten Zustand des 30 Jahre alten Fahrzeugs.

Wie Strauch sagte, habe König einfallsreiche Initiative gezeigt und viel Herzblut in die Organisation der Aktion gesteckt.

Auch interessant