1. Fuldaer Zeitung
  2. Kinzigtal

Rettungswache in Freiensteinau ist gesichert

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Freiensteinau - Seit Anfang November 2012 im Probebetrieb, hat sich der Bedarf für die DRK-Rettungswache in Freiensteinau bestätigt. Nun hat der Vogelsbergkreis entschieden, die Einrichtung in den Festbetrieb zu überführen.

"Nach Analyse aller Einsatzdaten für die Rettungswache in Freiensteinau sieht der Vogelsbergkreis als Träger des Rettungsdienstes zur Zeit keine Veranlassung, diese Wache aus dem Betrieb zu nehmen, sondern übernimmt sie vom Probebetrieb in den Festbetrieb", teilte Kreispressesprecher Erich Ruhl gern auf eine Anfrage unserer Zeitung vom Mittwoch mit. Diese Entscheidung geschehe im Konsens mit den Krankenkassen als Kostenträgern sowie der DRK Arge Rettungsdienst gGmbH Alsfeld/Lauterbach als Leistungserbringer. Untergebracht sind die Rettungsassistenten im einstigen Jugendraum des Feuerwehrgerätehauses Freiensteinau. Dort versehen sie ihren Dienst als Tagwache. Das bedeutet, dass sie montags bis freitags jeweils in der Zeit von 7 bis 19 Uhr besetzt ist. Offiziell ist die Wache jener in Grebenhain zugeordnet, die rund um die Uhr besetzt ist. Mehr als 16 000 Einsätze hatte der Rettungsdienst in den vergangenen Jahren bei leicht steigender Tendenz im Vogelsbergkreis zu verzeichnen. Für Freiensteinau rechnete der damalige Kreisbrandinspektor Werner Rinke bei der Aufnahme des Probebetriebes im Herbst 2012 im Durchschnitt mit 3,5 Einsätzen pro Tag. Ein halbes Jahr später waren in der Praxis etwa ein bis zwei Fahrten verzeichnet worden. Damit lag die Freiensteinauer Wache unter Berücksichtigung der kürzeren "Öffnungszeit" etwa auf dem Niveau der übrigen Standorte im Vogelsbergkreis.

Auch interessant