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120 Sänger bereiten einen Ohrenschmaus

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

NIEDERZELL - Ein Konzerterlebnis der Extraklasse gab es in der Niederzeller Kirche. Ausrichter war der örtliche Lamm'sche Chor. Fünf Chöre mit 120 Aktiven boten Gesang auf hohem Niveau.

"So ein gutes Konzert gab es noch nie in der Niederzeller Kirche", sagt Reinhold Czieslick, langjähriger Aktiver des Lamm'schen Chores und zugleich Kirchenmann. Mit seiner Meinung sprach er vielen begeisterten Zuhörern aus dem Herzen. Nicht nur das Publikum hatte seine Freude an den Darbietungen, sondern auch die Sänger selbst.

Frau des Abends war Chorleiterin Antje Hartelt aus Altengronau. Sie steht allen drei Formationen des Lamm'schen Chores vor: dem Stammchor, dem Projektchor "TonArt" und der Gruppe "SingSation". "Wohlauf ihr Freunde, lasst uns singen, denn das Leben macht uns froh. Die ganze Welt ist voller Sonne und voller Sonnenschein sind unsere Herzen wenn wir singen." Mit diesen Zeilen aus dem Lied "Freunde, lasst uns singen" stimmte der Stammchor auf das Frühjahrskonzert in der vollbesetzen Kirche ein.

Vorsitzende Birgit Methfessel sprach Grußworte und dankte allen Gastchören. Besondere Willkommensgrüße gingen an Stadtrat Ekkehard Schmidt (SPD) und die Niederzeller Ortsvorsteherin Petra Lotz. Mit dem Lied "Nun will der Lenz uns grüßen" machte der Lamm'sche Chor dem Frühjahr seine Aufwartung. Besonders gut an kam ein Wanderliederpotpouri.

Der Projektchor "TonArt", den es seit drei Jahren gibt, ist eine besondere Bereicherung. Mit der "Intrada a capella" gefielen die 30 Aktiven ebenso wie dem von Reinhard Mey bekannten Song "Über den Wolken". Ein absoluter Hörgenuss war der Freddy Quinn-Klassiker "Heimweh (So schön war die Zeit)".

"Willkommen hier und heute, willkommen hier und hallo, so jung sind wir nie wieder, so munter und so froh" – Mit diesem beschwingten Lied stellte sich der Männerchor Concordia Gundhelm unter Leitung von Karl-Heinz Borde vor. Zudem sangen die Männer vom "Zauber der Musik" und der "Freude am Leben".

Eine besonders positive Visitenkarte hat der Kirchenchor Sterbfritz in der Niederzeller Kirche hinterlassen. Die unter Leitung von Michael Kühltau stehenden 35 Sänger hatten keine verstaubte Kirchenmusik im Gepäck, sondern modernes Liedgut. Stimmgewaltig wurden das bekannte italienische "Tiritomba" sowie der lateinische Messgesang "Sancta" vorgetragen. Ein Ohrenschmaus war das von Nana Mouskouri bekannte Stück "La Provence".

Richtige fetzige Töne in die ehrwürdigen Niederzeller Kirchenmauern brachte die Gesangformation "SingSation". Richtig rhythmische Kracher waren "The Hallelujah Trail" und "Love shine a light". Als Solisten gefielen Markus Harzer und Stefanie Ullrich.

Musikalisch begleiteten Mario Hauswirth und Johannes Reichel (Gitarre) sowie Leiterin Antje Hartelt am Klavier, auch bei ihren anderen Chören. Ein Loblied auf das männliche Geschlecht war das lustige Lied "Männer mag man eben".

Mit dem bekannten von Peter Rubin stammenden Schlager "Wir zwei fahren irgendwo hin" gefiel der Stammchor des Lamm'schen Chores aus Niederzell, der sich mit den Zeilen "Und nun wünschen wir zum Schluss ein frohes Wiedersehen, so schnell verging die Zeit, es war so schön mit euch zu sein" aus dem Lied "Fröhlicher Ausklang" verabschiedete.

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