Ein Blick in die alte Sporthalle.
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Im Innenbereich der alten Sporthalle wurden die Sportgeräte erneuert und Malerarbeiten erfolgten. Gut zu erkennen: Die Veränderungen an den Fenstern. Nicht zu sehen sind hingegen die erfolgten Arbeiten an Heizung, Lüftung und Elektro.

Sanierung in Schlüchtern

Sporthalle an der Bornwiese - innen hui, außen auch

  • Tim Bachmann
    vonTim Bachmann
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1,2 Millionen Euro hat sich der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger die Sanierung der alten Sporthalle an der Bornwiese kosten lassen. Vom Projektstart bis zur Übergabe ist ein Jahr ins Land gegangen. Jetzt erfolgte die Übergabe der Halle – in coronabedingt kleinem Rahmen.

Schlüchtern - „Unter normalen Umständen würde jetzt Musik gespielt werden. Und die Reden wären deutlich länger. Das ist wohl der einzige positive Nebeneffekt der Corona-Pandemie“, scherzte Thomas Röder-Muhl, neuer Direktor des Huttengymnasiums, gestern zur Begrüßung der wenigen Gäste, unter denen auch die Magistratsmitglieder Luise Meister (SPD), Erster Stadtrat Reinhold Baier, Maja Weise-Georg vom Kreisausschuss, Vizelandrat a.D. Günter Frenz (alle CDU) sowie Matthias Eckhardt (Kreisverwaltung, Amt 65) und einige Lehrer zu finden waren.

Röder-Muhl betonte, dass es ein Geschenk für eine Schule sei, wenn eine alte Turnhalle renoviert werde. „Mens sana in corpore sano“, zitierte er den römischen Dichter Juvenal: „Gesunder Geist in gesundem Körper.“ Und dazu trage der Schulsport bei, der nun wieder auf höchstem Niveau erfolgen könne. Denn: „Wir sind gut aufgestellt. Nur der Überweg zur Halle lässt noch Wünsche offen.“

Sporthalle an der Bornwiese in Schlüchtern: Main-Kinzig-Kreis investiert 1,2 Millionen Euro

Schuldezernent Winfried Ottmann (CDU) forderte Röder-Muhl auf, doch mal bei Bürgermeister Matthias Möller (parteilos) um eine Brücke zu bitten. „Bei den 100 Bauprojekten in Schlüchtern ist das sicherlich auch noch drin“, scherzte Ottmann. Dann gab er einen Überblick über das Geleistete: Dachsanierung, Fassadengestaltung, Innenausbau, Heizung, Lüftung, Elektronik. „Wir hatten eigentlich mit 200 000 Euro weniger geplant und wollten schneller fertig sein“, so Ottmann. Aber die Investition habe sich definitiv gelohnt. Laut Ottmann seien in den vergangenen Jahren mehr als 7 Millionen Euro in das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium investiert worden. „Und wir werden auch weiterhin in unsere Schulen investieren, trotz zurückgehender Einnahmen“, versprach der Kreisbeigeordnete aus Salmünster.

„Es sind übrigens nur 30 Baumaßnahmen“, widersprach Möller der scherzhaften Aussage Ottmanns und schob der Bitte um eine Brücke damit einen Riegel vor. Allerdings bot er Röder-Muhl an, den neuen Schulleiter doch mal auf einen Rundgang durch das „Mittelzentrum Plus“ mitzunehmen. „Als Bürgermeister ist man stolz, dass so viel Geld in den Schulstandort fließt“, sagte Möller und erinnerte an die feierliche Eröffnung der neuen Stadtschul-Räume vor wenigen Wochen. Und auch daran, dass täglich 3800 Schüler nach Schlüchtern pendeln.

Allesamt dankten den Projektverantwortlichen für die kompetente Umsetzung.

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