Das Orthofit-Schild hängt schon über dem Eingang, doch umgebaut wird aktuell nicht: Investor Carsten Kulbe (links) und Orthofit-Inhaber Eugen Leibman.
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Das Orthofit-Schild hängt schon über dem Eingang, doch umgebaut wird aktuell nicht: Investor Carsten Kulbe (links) und Orthofit-Inhaber Eugen Leibman.

Orthofit-Gesundheitsstudio verzögert sich

Bebauung Knothe-Areal in Schlüchtern: Im Mai 2021 soll es losgehen

Die ersten Arbeiten für die Bebauung des Knothe-Areals in Schlüchtern sollen Ende des Jahres starten. Die Verwirklichung des Orthofit-Gesundheitsstudios an dieser Stelle verzögert sich hingegen noch. Dies teilen Orthofit-Inhaber Eugen Leibman und Investor Carsten Kulbe in einer Presseerklärung mit.

Schlüchtern - Wie Kulbe ausführt, werde in drei Abschnitten gebaut. Im Mai nächsten Jahres sollen die Bauabschnitte eins und zwei in Angriff genommen werden. Sie sehen eine Tagespflege und betreutes Wohnen vor, außerdem barrierefreie Generationenwohnungen. Mit dem Abschluss sei im Sommer 2022 zu rechnen. Insgesamt soll es 102 unterschiedlich große Wohneinheiten geben, davon verteilen sich etwa 60 Prozent auf betreutes Wohnen, der Rest auf Generationenwohnungen.

Abschnitt drei soll spätestens Anfang 2023 starten und sieht vor: ein Gesundheitszentrum mit Ärzten und Therapeuten, ein Hotel oder Boardinghouse sowie das Sport- und Gesundheitsangebot von Orthofit. Die Gebäude sollen ringförmig angeordnet werden. Kulbe sagt: „Unser Ziel ist es, an diesem Standort die Themen Gesundheit, Sport und Alter in den Vordergrund zu stellen und zu fördern.“

Insgesamt investiere das Unternehmen knapp 30 Millionen Euro, allein für die Vorbereitung und Planung seien bereits mehr als eine Million Euro in das Gelände geflossen, erklärt Kulbe.

Bebauung Knothe-Areal in Schlüchtern: Im Mai 2021 soll es losgehen

Wie Orthofit-Geschäftsführer Eugen Leibman bekräftigt, wird es auf dem Knothe-Areal ein Orthofit-Gesundheitsstudio geben. Das Konzept werde wegen der Corona-Pandemie aber derzeit überarbeitet. Leibman betont: „Wir werden definitiv nach Schlüchtern kommen. Wir denken gerade darüber nach, was für die Zeit nach Corona wichtig sein wird.“ Der Geschäftsführer ist sich sicher, dass die Pandemie nachhaltig für Veränderungen in den Kundenansprüchen sorgen dürfte – gerade im Gesundheits- und Fitnessbereich. Wie genau diese Veränderungen aussehen, das könne derzeit noch niemand abschätzen.

Leibman leitet das Gesundheitszentrum Orthofit- und die Get-Fit-Studios in Wächtersbach, Bad Soden-Salmünster, Steinau, Sinntal und Bad Brückenau. Schlüchtern sei die Lücke, die er unbedingt schließen möchte. „Solange wir in Schlüchtern noch nicht starten können, fokussiere ich mich darauf, weitere Get-Fit-Standorte in der Region zu eröffnen“, sagt Leibman. Ein neues Get-Fit-Studio sei für 2021 in der Nähe von Schlüchtern geplant.

Get fit und Orthofit verfolgen unterschiedliche Ansätze: Während Get fit den Fokus auf „Fitness zu einem niedrigen Preis“ lege, widme sich Orthofit ganzheitlich den Themen Gesundheit, Wellness und Beratung. (ag)

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