Ein Yak und ein Jungtier.
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Zunge raus: Ein Yak mit einem Kalb (Symbolbild)

Polizisten als Cowboys gefragt

Tierischer Einsatz für die Polizei: Wer ließ die Yaks von der Koppel?

Unterwegs wie die Cowboys? So mussten sich wohl die Polizisten der Station Schlüchtern gefühlt haben, als sie am Donnerstagabend in den südwestlichsten Zipfel ihres Dienstbezirks gerufen wurden. Als Yaktreiber. Denn Unbekannte hatten eine Koppel geöffnet – und acht Tiere irrten durch die Nacht

  • In Birstein war die Polizei als Yak-Treiber gefordert
  • Es war nicht der erste tierische Einsatz für die Beamten
  • Die Polizei bittet um Hinweise

Schlüchtern/Birstein - Wie es vonseiten der Polizei heißt, hatten Unbekannte am Donnerstagabend vergangener Woche im Naturschutzgebiet Graf-Dietrich-Weiher im Birsteiner Ortsteil Fischborn eine gesicherte Koppel geöffnet.

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Dies sei um 22.20 Uhr festgestellt worden, als acht Yaks, fünf erwachsene Tiere und drei Kälber, bereits weggelaufen waren und durch die Nacht irrten. Am Freitagmorgen meldeten Verkehrsteilnehmer einige der entlaufenen Tiere in der Gemarkung Wüstwillenroth in Richtung Fischborn. Es dauerte bis 10.20 Uhr ehe alle Yaks wieder auf ihrem Weideplatz standen. Verkehrsunfälle seien der Polizei glücklicher Weise nicht gemeldet worden.

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Schlüchtern: Nicht der erste tierische Einsatz für die Polizei

Der Vorfall war laut Polizeiinformation nicht der erste dieser Art im Einsatzbereich. Es kam in der zurückliegenden Zeit immer mal wieder vor, dass die Begrenzungen für diese und andere Weidetiere geöffnet, beschädigt oder die Stromgeräte abgeschaltet wurden.

Die Polizei bittet Spaziergänger, Naturliebhaber und Sportler, die in dem Naturschutzgebiet verdächtige Personen oder Fahrzeuge sehen, sich unter Telefon (0 66 61) 9 61 00 zu melden. (tim)

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