Auf dem Kreissparkassen-Areal läuft laut Bauunternehmer Peter Jökel „weiterhin alles nach Plan“.
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Auf dem Kreissparkassen-Areal läuft laut Bauunternehmer Peter Jökel „weiterhin alles nach Plan“.

Fertigstellung Frühjahr 2023

Schlüchtern: Rohbau des Sparkassengebäudes beginnt - Wer zieht noch ein?

„Die Zusammenarbeit zwischen Jökel und Kreissparkasse ist vorbildlich. Bislang ist das Projekt super gelaufen. Und ich bin fest davon überzeugt, dass dies auch in den nächsten Monaten so bleiben wird“, ist sich Winfried Ottmann (CDU) sicher.

Schlüchtern - Der Kreisbeigeordnete und Verwaltungsrats-Chef der Kreissparkasse Schlüchtern sparte nicht an lobenden Worten, als er anlässlich des Rohbaubeginns des neuen Sparkassen-Gebäudes mit Thomas Maus, Vorstand des Geldinstituts, und Jökel-Bau-Geschäftsführer Peter Jökel zusammentraf.

Das Schlüchterner Bauunternehmen Jökel hatte das Kreissparkassen-Areal in der Schlüchterner Innenstadt erworben und das alte Gebäude komplett abgerissen. Nun entsteht ein moderner Neubau, der im Frühjahr 2023 fertiggestellt sein soll. Hauptmieter wird dann die Kreissparkasse sein, die sich für einen Verbleib im Neubau für die Dauer von 25 Jahren verpflichtet hat. Die Investitionssumme beträgt etwa 16 Millionen Euro.

Schlüchtern: Rohbau des Sparkassengebäudes beginnt

„Es läuft weiterhin alles nach Plan“, gab Peter Jökel, der gemeinsam mit seinem Bruder Stefan die Geschäfte bei Jökel Bau führt, bei dem Treffen zu Protokoll. Die Übergabe des Gebäudes an die Kreissparkasse ist für November 2022 vorgesehen. Im Frühjahr 2023 wird die Kreissparkasse dann in das neue Gebäude am alten Standort zurückkehren. Interimsweise ist die Kreissparkasse im ehemaligen Gebäude der VR-Bank Fulda in der Obertorstraße untergebracht. „Wir werden nichts überstürzen, weil die Zeit uns nicht drängt“, sagte Thomas Maus. „Wir werden in die Planungen eingebunden und auch darüber informiert, mit welchen weiteren potenziellen Mietern Jökel spricht.“

Denn die Kreissparkasse wird nicht allein im neuen Gebäude sein. Wohnungen entstehen, Büros und Einzelhandel sollen ebenfalls die Attraktivität der Innenstadt steigern. Peter Jökel: „Unser Wunsch sowie der von Stadt und Kreissparkasse ist es, dass gerade ins Erdgeschoss Leben reinkommt.“ Maus ergänzte: „Es wäre schade, wenn die Kreissparkasse hier nur ein Gebäude und Parkplatz errichtet. So kann ein Mehrwert für den Bereich geschaffen werden.“

Gebäude in Schlüchtern für Kreissparkasse - Wer zieht noch ein?

Was potenzielle Mieter betrifft, will sich Peter Jökel noch nicht in die Karten schauen lassen. „Wir sind in Verhandlungen mit einem Ankermieter für das erste Obergeschoss“, berichtete er nun. Aufgrund der Pandemie sehe er aber keine Eile für endgültige Entscheidungen: „Wir haben viele Anfragen, lassen uns aber Zeit“, so Jökel.

Apropos Pandemie: Vorstand und Planer der Kreissparkasse haben aufgrund der neuen Situation ihr Konzept zur Raumentwicklung noch einmal auf den Prüfstand gestellt: „Wir wollten ja von Beginn an eine offene Bürokultur und weg von den Zwei-Personen-Zimmern. Das passt weiterhin. Eine größere Rolle spielt nun die Frischluftzufuhr.“

Und Winfried Ottmann fügte hinzu, dass er es sehr schätzt, dass „Belegschaft und Personalrat eingebunden sind“. Ohnehin verfolgen die Sparkassen-Mitarbeiter mit Interesse den Fortgang der Arbeiten: „Viele haben beim Abriss traurig geschaut. Nun aber bringen sie sich in die Planungen ein und verfolgen mit Interesse, was sich an der Baustelle tut.“

Stellvertretend für alle Verantwortlichen machte Ottmann deutlich: „Bei diesem Projekt stimmt die Philosophie. Das ist vorbildhaft.“ (tim)

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