So sieht das Modell des Kultur- und Begegnungszentrums in Schlüchtern aus.
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So sieht das Modell des Kultur- und Begegnungszentrums in Schlüchtern aus.

Mix von Kindergarten, Bücherei und Akademie

Erste Entwürfe zum Kultur- und Begegnungsstätte in Schlüchtern veröffentlicht

Erste Details zum Kultur- und Begegnungszentrum, das im hinteren Bereich des Langer-Areals in Schlüchtern entstehen soll, werden in einer Pressemitteilung verkündet. Es „wird ein Gebäude, das in Deutschland seinesgleichen sucht“, heißt es in der Mitteilung.

Schlüchtern - „Wir entwickeln einen Prototyp“, sagt Architekt Stephan Storch vom Fuldaer Architektenbüro Reith Wehner Storch. „Der Mix aus viergruppigem Kindergarten, Kindererlebniswelt, Weitzelbücherei, dem Familienzentrum Check In, Seminar- und Büroräumen und der Europaakademie machen die Aufgabe spannend und interessant“, sagt Projektleiter Storch, der einige Details zum geplanten Zentrum verrät. Ende April hatte Bürgermeister Matthias Möller per Livestream durch das Langer-Areal geführt.

Erste Details zum Kultur- und Begegnungszentrum in Schlüchtern werden bekannt

Das Gebäude soll 30 mal 30 Meter groß werden, aus drei Geschossen und einem Staffelgeschoss bestehen. In einem Staffelgeschoss wird die Etage nicht komplett bebaut. Hier komme eine Dachterrasse hinzu, die als Outdoor-Spielbereich für die Kindererlebniswelt vorgesehen ist. Es sei ein Atriumbau mit Innenhof auf dem quadratischen Grundriss vorgesehen, der für ideale Lichtverhältnisse sorgen soll.

Der Vorentwurf ist laut Meldung abgeschlossen, im Spätsommer soll der Bauantrag gestellt werden. „Wir haben ein gutes Projektteam, die Zusammenarbeit mit der Stadt klappt hervorragend“, sagt Storch, der wegen der Corona-Krise auch Veränderungen in der Kooperation ausgemacht hat. „Wir haben statt persönlicher Treffen Videokonferenzen abgehalten. Das hat prima funktioniert“, sagt Storch.

Zentrum soll 2023 fertiggestellt werden

Wenn alles weiter nach Plan läuft, könnte Mitte des kommenden Jahres mit dem Bau begonnen werden, in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 wäre das Kultur- und Begegnungszentrum fertiggestellt.

Reith Wehner Storch hatten die Machbarkeitsstudie für das komplette Langer-Areal entwickelt und dann nach einem Ausschreibungsverfahren den Zuschlag erhalten, das Kultur- und Begegnungszentrum zu planen und zu realisieren. „Wir haben mit Interesse verfolgt, was in Schlüchtern passiert und sind dann mit der Stadt in Kontakt getreten und haben unsere Arbeit angeboten“, berichtet Stephan Storch.

Kindererlebniswelt soll junge Familien nach Schlüchtern locken

Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller stellt in der Pressemitteilung den Stellenwert des Kultur- und Begegnungszentrums heraus. „Durch den Bau schaffen wir Synergieeffekte durch die Zusammenlegung der verschiedenen Liegenschaften, unter anderem dem Familienzentrum, der Weitzelbücherei sowie anderer städtische Einrichtungen .“

Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden laut Möller im neuen Zentrum beschäftigt sein. Förderungen in einer Höhe von 5,5 Millionen Euro sind beantragt und größtenteils (4,1 Millionen Euro) auch bewilligt. Und die Kindererlebniswelt dürfte der Frequenzbringer schlechthin für Schlüchtern werden. „Allein deshalb werden viele junge Familien in unsere Stadt kommen“, ist sich der Bürgermeister sicher. „Einheimische und Gäste sollen so motiviert werden, sich bewusst für einen Besuch in der Bergwinkelstadt zu entscheiden.“

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