Wito-Vorstandsmitglied Gerd Neumann und Kerstin Baier-Hildebrand mit der Bewerbung für den Wettbewerb
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Wito-Vorstandsmitglied Gerd Neumann zeigt es an: Mit der Bewerbung in den Händen von Kerstin Baier-Hildebrand soll der Wettbewerb gewonnen werden.

Wettbewerb zur Corona-Krise

Stadt Schlüchtern und Wito wollen „Ab in die Mitte“

Erst angepackt, jetzt beworben: Der Schlüchterner Verein für Wirtschaft und Tourismus (Wito) und die Stadtverwaltung nehmen am Sonderwettbewerb „Ab in die Mitte“ teil. In diesem Jahr dreht sich alles um die Corona-Krise und den Umgang damit – und es geht um bis zu 25 000 Euro.

Schlüchtern - Der Wito ist überzeugt, mit einem tollen Projekt und vielen Aktionen punkten zu können. Die Unterlagen für den Sonderwettbewerb haben der Verein für Wirtschaft und Tourismus und die Stadt Schlüchtern laut Pressemitteilung pünktlich eingereicht. Wito-Vorstand Axel Ruppert sieht gute Chancen, Fördergelder nach Schlüchtern zu holen: „Wir haben uns nach Ausbruch der Pandemie unmittelbar beraten und viele Maßnahmen in die Wege geleitet, um die regionale Wirtschaft zu stärken.“

Der Wirtschafts-Verein hat seit Beginn der Corona-Krise einige Aktionen ins Rollen gebracht: Allen Mitgliedern wurde der Jahresbeitrag erlassen – eine Gesamtsumme von 7800 Euro –, Anzeigen und Flyer mit dem Titel „Wo gibt’s was in Schlüchtern“ wurden konzipiert und verteilt und unter dem Hashtag #KaufinSchlüchtern wurden alle Mitglieder kostenlos porträtiert und vorgestellt. Die Kampagne fand große Resonanz, heißt es in der Pressemitteilung.

Corona-Krise: Stadt Schlüchtern und Verein Wito mit vielen Ideen

Die Stadt Schlüchtern unterstützt die Wito-Teilnahme am Sonderwettbewerb. Kerstin Baier-Hildebrand betont: „Es ist beeindruckend, was der Verein in den vergangenen Wochen alles angepackt hat – und welche Projekte noch in der Pipeline sind. Natürlich stehen wir voll hinter der Bewerbung des Wito.“

Und auch Wito-Vorstandsmitglied Gerd Neumann lobt die Zusammenarbeit mit der Stadt: „Schon seit vielen Jahren ist das Verhältnis außergewöhnlich gut, die Kommunikation herausragend.“ Neumann ist sich sicher: „Nur so geht’s. Nur so können wir Schlüchtern zukunftsfähig gestalten.“

Die Kooperation habe bereits Früchte getragen: In den vergangenen Jahren wurden schon einige Projekte mit „Ab in die Mitte“-Fördergeldern prämiert, darunter die Kleinmarkthalle oder die Gestaltung von fünf Pausenplätzen der Stadtschule Schlüchtern.

Programm „Ab in die Mitte“: Geschenkgutschein-System für Schlüchtern geplant

Ebenfalls in die Bewerbungsunterlagen gepackt hat der Verein das neue digitale Geschenkgutschein-System, das bald an den Start gehen und den bisherigen Schlüchterner Geschenkgutschein ersetzen wird. Auch der Klimapakt geht jetzt in Phase zwei über. Und in den Startlöchern befindet sich noch ein weiteres Projekt: „Genießen in Schlüchtern.“

Ruppert dazu: „Wir wollen damit den Gastronomiebetrieben eine Plattform bieten, da sie von der Krise besonders betroffen sind.“ Geplant ist, die Speisekarten aller Betriebe auf der Wito-Homepage zu veröffentlichen. Mögliche Fördergelder sollen in einen Reservierungsservicefür auf der Internetseite des Wito fließen.

Lesen Sie hier: Corona und die Folgen - die Kalte Markt in Schlüchtern fällt in diesem Jahr aus. (tim)

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