Fotos: Stadt Schlüchtern; Collage: Ann-Katrin Hahner

Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller zur Wirtschaftslage

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Schlüchtern - Bürgermeister Matthias Möller (parteilos) hat sich in einer Pressemitteilung zur Wirtschaftslage der Stadt Schlüchtern geäußert.

In der Mitteilung wird Möller wie folgt zitiert:

Die Corona-Krise verändert alles. Und sie erfordert entschlossenes und vor allem gemeinsames Handeln – von Bund und Ländern, aber auch von uns Kommunen. Nur so können wir die massiven wirtschaftlichen Einbrüche in der Region in Grenzen halten. Doch blinder Aktionismus ist fehl am Platz. Wir müssen freilich schnell, aber auch zielgerichtet handeln.

Deshalb versendet die Stadt Schlüchtern in den kommenden Tagen einen Informations-Brief an alle Bürgerinnen und Bürger von Schlüchtern, an Gewerbe und Einzelhandel, an Unternehmer, Künstler und Privatleute.

Rückmeldung erwünscht

Mit diesem Brief bitten wir unsere Gewerbetreibenden auch um Rückmeldung, was wir tun müssen, um wirklich sinnvoll helfen zu können. Die Unternehmer wissen am besten, was sie jetzt brauchen, um durch diese Krise zu kommen. Das kann Kurzarbeitergeld sein, ein Kredit oder eine Förderung, das können natürlich auch Gewerbesteuerstundungen sein. Es gibt aber nicht die eine Lösung, die auf alle Betriebe gleichermaßen passt.

Wir wollen uns einen umfangreichen Überblick verschaffen – von großen Unternehmen wie Engelbert Strauss bis hin zum kleinen Einzelkämpfer, vom Gesundheitssektor bis zur Tourismusbranche. Die Antworten können formlos per Mail, Fax oder Brief an uns gesendet werden.

Stadt will Nothilfe leisten

Wir analysieren und bewerten die Situation täglich neu und arbeiten fortlaufend daran, die regionalen Unternehmer zu unterstützen. Klar: Dadurch wird viel Arbeit auf uns zukommen. Aber es ist der beste Weg, sich Feedback zu holen und dann zielgerichtet zu helfen. Und sicher ist: Wir wollen helfen – entschieden, unbürokratisch und schnell.

Wichtig dabei wird sein, dass wir über die Region hinweg zusammenstehen und auch zusammenarbeiten. Über die Kommunen hinweg, am besten mit dem gesamten Main-Kinzig-Kreis. Denn wir sprechen hier zum einen von unmittelbaren Nothilfen, die jetzt nötig sind. Gleichzeitig müssen wir aber auch über Starthilfen für die Zeit nach der Krise reden. Nur so können wir die Wirtschaft langfristig wieder ankurbeln. Dabei wird deutlich: Es muss eine gemeinschaftliche Aktion sein, zusammen schaffen wir mehr.

Wir als Stadt Schlüchtern stehen hier für die interkommunale Zusammenarbeit bereit. / akh

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