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„Schnellschuss der Bahn“: Bad Soden-Salmünster drängt auf Gutachten-Präsentation

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Foto: Konrad Merz/Facebook/dobrasch
Foto: Konrad Merz/Facebook/dobrasch

Bad Soden-Salmünster - Dominik Brasch (parteilos), Bürgermeister der Stadt Bad Soden-Salmünster, sieht die städtische Position angesichts der Ergebnisse des jüngsten Dialogforums der Bahn gestärkt. Beim nächsten Dialogforum sollen die Gutachten zum Variantenvergleich IV/VII vorgestellt werden.

Vielmehr müssen alle Trassenvarianten, die vernünftigerweise in Frage kommen, gleichermaßen im Rahmen des Raumordnungsverfahrens geprüft werden. Das würde bedeuten, das zuständige Regierungspräsidium Darmstadt muss als unabhängige Instanz in der Lage sein, einen eigenständigen Variantenvergleich auf Basis aller Sachdaten durchzuführen, ohne dass möglicherweise sinnvolle Varianten von der Bahn aus Eigeninteresse eliminiert werden.

„Die im Mai erfolgte Vorzugsvariantenentscheidung war möglicherweise ein auf wirtschaftlichen Gründen beruhender Schnellschuss der Bahn“, so Bürgermeister Dominik Brasch. Der Magistrat fordert von der Bahn, unabhängig vom Ausgang des nächsten Dialogforums, dass die Bahn mit den realistisch verbleibenden Varianten IV, IV-Ost und VII in die Raumordnungsverfahren beim Regierungspräsidium geht. Nur so sei ein Verfahren gewährleistet, welches das verloren gegangene Vertrauen und die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger zurückgewinnen kann. / KN

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