Symbolfoto: Oliver Killig/dpa

Schreckschusswaffe im Streit gezogen: Ermittlungen gegen Mann aus Biebergemünd

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Darmstadt/Biebergemünd - Ein 24-jähriger Mann aus Biebergemünd muss sich wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und dem Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten. Er hatte in der Silvesternacht während einer Auseinandersetzung eine Schreckschusswaffe gezogen.

Nachdem der 24-Jährige, kurz vor Mitternacht mit mehreren Passanten vor einer Gaststätte in der Schustergasse in Darmstadt in Streit geraten war, soll er ersten Erkenntnissen zufolge eine Schreckschusswaffe gezogen und mit dieser einen 23-jährigen Mann aus Darmstadt unvermittelt auf den Kopf geschlagen haben.

Der Geschlagene wurde dabei nur leicht verletzt, berichtet die Polizei in einer Meldung. Noch in Tatortnähe wurde der Verdächtige von der alarmierten Streife festgenommen und die von ihm mitgeführte Schreckschusswaffe sichergestellt. Für die Erstattung der Anzeige und der Einleitung des Ermittlungsverfahrens musste der Beschuldigte die Beamten zur Wache begleiten.

Wie echo-online.de berichtet wird der Mann aus dem Main-Kinzig-Kreis außerdem mit einem weiteren Verfahren rechnen müssen. „Es steht im Raum, dass sich der Verdächtige durch das Zeigen des Hitler-Grußes strafbar gemacht hat“, erläuterte Polizeisprecherin Kathy Rosenberger gegenüber echo-online.de. / sec

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