Zwei Schülerinnen haben gegen die Maskenpflicht im Unterricht geklagt - allerdings erfolglos. (Symbolfoto)
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Zwei Schülerinnen haben gegen die Maskenpflicht im Unterricht geklagt - allerdings erfolglos. (Symbolfoto)

Schulbetrieb dringend aufrecht erhalten

Schülerinnen klagen gegen Maskenpflicht: Verwaltungsgericht Frankfurt lehnt Eilantrag ab

  • Selina Eckstein
    vonSelina Eckstein
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Zwei Schülerinnen im Main-Kinzig-Kreis haben gegen die Maskenpflicht geklagt. Nun wurde der Eilantrag vom Verwaltungsgericht Frankfurt abgelehnt.

Main-Kinzig-Kreis - Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat der Main-Kinzig-Kreis in der Allgemeinverfügung zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus im Bereich der Schulen im Kreisgebiet vom 16. Oktober eine Maskenpflicht ab der 5. Jahrgangsstufe für den Unterricht angeordnet. Zwei Schülerinnen der 5. und 6. Klasse aus dem Main-Kinzig-Kreis haben dagegen nun geklagt.

In ihrem Eilantrag machten sie geltend, dass mehrere Studien zwischenzeitlich belegen würden, dass Kinder am Infektionsgeschehen „so gut wie keine Teilhabe hätten“. Außerdem gebe es Erkenntnisse, dass ein dauerhaftes Tragen einer Maske bei Kindern gesundheitlich mehr als bedenklich sei.

Schülerinnen im Main-Kinzig-Kreis gegen Maskenpflicht - Eilantrag wird vom Verwaltungsgericht abgelehnt

Die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main hat den Antrag abgelehnt. Der Main-Kinzig-Kreis habe vor Erlass der Allgemeinverfügung die Eskalationsstufe 3 (Warnstufe Orange) des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen erreicht und sei nunmehr sogar der Stufe 5 (Warnstufe Dunkelrot) zuzuordnen (Lesen Sie hier: Der Corona-Live-Ticker für Hessen). Der Kreis sei daher zur Verstärkung und Ausweitung der bisherigen Maßnahmen – orientierend an den aktuellen Empfehlungen – verpflichtet.

Die wissenschaftliche Beurteilung der Auswirkung von Schulen und Kitas auf die Corona-Pandemie sei zwar nicht eindeutig, nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts allerdings seien Bildungseinrichtungen einer der Orte, die eine Rolle im Infektionsgeschehen spielten, gab das Verwaltungsgericht Frankfurt in einer Pressemitteilung bekannt.

Verwaltungsgericht Frankfurt: Wegen Maskenpflicht kann Schulbetriebt aufrecht erhalten werden

Die Mund-Nasen-Bedeckung sei im Rahmen eines Gesamtkonzeptes entsprechend der AHA-L Regel geeignet, Übertragungen zu verhindern. Soweit es um Beeinträchtigungen durch das Tragen gehe, sei zunächst wissenschaftlich nicht erwiesen, dass hieraus Schäden resultierten. Zudem seien Ausnahmen im Einzelfall aufgrund medizinischer sowie pädagogischer Gründe möglich, was der Hygieneplan 6.0 des Landes Hessen Maskenpausen vorsieht.

Das Verwaltungsgericht Frankfurt betonte, es dürfe nicht verkannt werden, dass es in der gegenwärtigen Situation Ziel der Maskenpflicht sei, auch zur Wahrung der Bildungsgerechtigkeit den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten und Schulschließungen zu vermeiden.

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