Freuen sich auf den Schulstart nach den Sommerferien (von links): Schulleiterin Kristina Betz, Stadträtin Gerlinde Scheuermann, Lernbegleiter Tobias Engbroks, Lernbegleiterin Bianca Helfmann, Marko Helfmann von der Gründungsinitiative, Bürgermeister Daniel Glöckner, Schulleiterin Lena Resch und Pfarrer Rainer Schomburg.
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Freuen sich auf den Schulstart nach den Sommerferien (von links): Schulleiterin Kristina Betz, Stadträtin Gerlinde Scheuermann, Lernbegleiter Tobias Engbroks, Lernbegleiterin Bianca Helfmann, Marko Helfmann von der Gründungsinitiative, Bürgermeister Daniel Glöckner, Schulleiterin Lena Resch und Pfarrer Rainer Schomburg.

Erst- bis Sechstklässler

Alternativschule in Gelnhausen startet nach den Sommerferien

Die alternative Schule „Freiraum - Schule in freier Trägerschaft“ öffnet ab August in Gelnhausen ihre Tore für Erst- bis Sechstklässler, die zusammen unterrichtet werden sollen.

Gelnhausen - Ab August gibt es in Gelnhausen ein neues Schulangebot: „Freiraum – Schule in freier Trägerschaft“. Den Gründungsinitiatoren liegt die lang ersehnte Genehmigung nun vor, nach den Sommerferien geht es für 23 Schüler im Kapellenweg 35 los. Die Alternativschule schreibt sich auf die Fahnen, mit ihrer besonderen pädagogischen Orientierung einzigartig im Main-Kinzig-Kreis zu sein. Sie ist angesiedelt im ehemaligen Kirchenkreisamt oberhalb des Stadtgartens.

Alternative Schule öffnet in Gelnhausen

Pfarrer Rainer Schomburg schraubte gestern Mittag die Schilder des Dekanats neben der Eingangstür ab, um Platz für das Logo der Freiraum-Schule zu machen. „Es ist der Kirchengemeinde sehr wichtig, dass das Gebäude nach dem Umzug des Kirchenkreisamts nach Schlüchtern nun sinnvoll genutzt wird“, sagte der Pfarrer. Die Schule hat das Gebäude gemietet, auf 270 Quadratmetern stehen die Türen zunächst Kinder der Klassen eins bis sechs offen, die in einer großen Gruppe unterrichtet werden. „23 Schüler ist für den Start die richtige Größe“, sagte Kristina Betz, Pädagogische Schulleiterin und Lernbegleiterin.

Kinder von Erster bis Zehnter Klasse bald zusammen unterrichtet

Die Alternativschule soll wachsen: „Wir befinden uns gerade in der Antragsstellung für einen Sekundarbereich. Dann könnten die Schüler von der ersten bis zur zehnten Klasse hier bleiben und erleben keinen Bruch“, erklärte Betz.

„Die Schule soll keine vom alltäglichen Leben abgekapselte Institiution sein, sondern vielmehr Teil des Alltags und der Gesellschaft“, so die Organisatorische Schulleiterin Lena Resch. Die Schule lege Wert auf ein aktives, selbstgesteuertes Lernen sowie Selbstverantwortung in alters- und fächerübegreifenden Lernorten. Der große Garten des ehemaligen Kirchenkreisamts bietet dazu vielfältige Möglichkeiten.

Bürgermeister freut sich

„Für unseren Standort ist ein pluralistisches Bildungsangebot sehr gut“, betonte Bürgermeister Daniel Glöckner. Der Standort sei zudem zwischen Wald und Stadtgarten hervorragend zum Lernen mitten in der Gesellschaft: „Ich freue mich, dass Sie nach Gelnhausen gekommen sind.“

Da in Hessen Schulen in freier Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins in den ersten drei Jahren keine staatlichen Zuschüsse erhalten, finanziert sich die Schule vorerst über einen Kredit und über Schulgeld, das die Eltern zahlen, erklärte Kristina Betz. (lea)

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