Foto: Stadt Bad Soden-Salmünster

Sicherheitgefühl soll dank Kompass-Projekt besser werden

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Bad Soden- Salmünster - Die Kurstadt ist seit Dienstag, 17. September, offiziell eine Kompass-Kommune. Polizeipräsident Roland Ullmann übergab das Kompass-Starter-Kit an Bürgermeister Dominik Brasch (Parteilos). Somit ist Bad Soden-Salmünster die dritte Stadt im Main-Kinzig-Kreis die an dem Projekt teilnimmt.

Bereits im März hat die Stadtverordnetenversammlung der Kurstadt den Beitritt zum Kompass-Projekt beschlossen. Die Versammlung erhofft sich dadurch ein größeres Sicherheitsgefühl in den Stadtteilen, wie die Stadt Bad Soden-Salmünster in einer Pressemitteilung mitteilt.

Im Rahmen einer kleinen Feierrunde überreicht Roland Ullmann, Präsident des Polizeipräsidiums Südosthessen, das Starterkit zur Teilnahme an dem Kompass-Projekt überreicht bekommen.

Kurstadt soll noch sicherer werden

Bürgermeister Dominik Brasch sieht der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bürger sehr zuversichtlich entgegen. „Bad Soden-Salmünster hat keine Polizeidienststelle und auch keinen Präventionsrat. Das Kompass-Projekt kann der Schlüssel für viele sein, um das Leben in unserer Kurstadt noch lebenswerter und vor allem sicherer zu machen“, so Brasch.

Ullmann betont, dass die Präventionsarbeit besondere Priorität genieße, auch wenn seit Jahren die Anzahl der Fälle im Präsidiumsbereich sinke. Eine Aufgabe im Rahmen des

Projektes wird es sein, durch eine Erhebung die Schere zwischen dem objektiven und subjektiven Sicherheitsempfinden zu schließen. Aber auch die Verkehrssicherheitsarbeit spielt eine wichtige Rolle. Zunächst gelte es die Orte ausfindig zu machen, an denen sich Menschen unsicher fühlen, und dann durch verschiedene Maßnahmen die Situation zu verbessern.

Bereits einige Projekte umgesetzt

In Bad Soden-Salmünster wurden in der Vergangenheit durch die Polizei bereits präventive Projekte umgesetzt. So gibt es insgesamt 24 Leon-Hilfeinseln. Weiterhin war bis zu seinem Wegzug in 2016 ein polizeilicher Berater für Senioren in der Kurstadt aktiv. Bisher hat sich für diese Stelle bis heute kein Nachfolger gefunden.

Bis die Stadt das Sicherheitssiegel des Landes Hessen erhält müssen noch einige Schritte unternommen werden. Ein Arbeitsgremium, welches sich mit den einzelnen Programmpunkten befassen wird, wird eingerichtet, die Bürger befragt und das Projekt in einer Sicherheitskonferenz vorgestellt. Im Anschluss erfolgt die Erstellung einer Sicherheitsanalyse für die Kurstadt. / mbl

Das könnte Sie auch interessieren