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Sieben Projekte bei Sanierung des Bad Sodener Stadtkerns im Blickpunkt

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

bad soden-salmünster - Sieben Punkte stehen bei der Sanierung des Bad Sodener Stadtkerns in diesem Jahr auf der Agenda. Hierfür sind von Seiten der Kurstadt Landesgelder in Höhe von 890 000 Euro beantragt.

Bei der Mittelanforderung als Grundlage des Programmantrags 2014 für den städtebaulichen Denkmalschutz, unter den die Sanierung des Stadtkerns fällt, hat das Landeswirtschaftministeriums als Prüfbehörde auf eine Ergänzung hingewiesen. Nach einer Vorlage des Magistrats fungiert der Bund als Fördergeber auf der Grundlage des im Vorjahr novellierten Städtebauförderungsgesetzes. Dieses erfordert nun ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept, das dem Antrag der Kurstadt hinzugefügt werden müsse. Dieses haben die Stadtverordneten während ihrer jüngsten Sitzung einstimmig formal beschlossen, weil es ohnehin auf dem Sanierungsrahmenplan aus dem Jahr 2003 basiert.

Im Fokus stehen demzufolge in diesem Jahr der zweite Bauabschnitt zur altstadtgerechten Sanierung der Stützmauer an der Salz sowie einmal mehr Erhalt und Sanierung des Huttenschlosses. Ebenso ist die Einmündung der Gerhard-Radke-Straße in die Romsthaler Straße aufgeführt, welche derzeit eine "überweite, unattraktive und für Fußgänger schwer zu querende Kreuzung" darstelle, heißt es in der Stadtverordnetenvorlage. Deshalb soll dieses Areal fußgänger- und anwohnerfreundlich umgestaltet werden.

Weiterhin sollen die Grünflächen im Sodener Stadtkern durch die Schaffung eines Grünflächenrings aufgewertet werden, welcher die bereits gestalteten Grün- und Aufenthaltsflächen für Einwohner und Gäste besser vernetzt und diese so attraktiver macht. Außerdem stehen Ausbau und Neugestaltung der Straße In der Salz auf der Vorhabenliste. Der "Gassenbereich" soll in diesem Winkel der Altstadt analog zum historischen Ortsbild mit niveaugleichem Pflaster und stilistisch passender Beleuchtung ausgebaut werden. Dabei sei aber zu berücksichtigen, dass dort auch Lkw-Verkehr möglich sein müsse.

Neben der Unterstützung privater Bauprojekte zur Modernisierung von Anwesen und Gebäuden steht auch die sogenannte Wegebeziehung zwischen Entengasse und Brückenstraße im Blickpunkt. Diese soll fußgänger- und altstadtgerecht ausgestaltet werden, damit sie sich an das bereits neu hergerichtete Gebiet um den "Hessenhof" und die Badestraße einpasst.

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