Foto: Stock Adobe

Die Sinn

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Altengronau - Das Dichten liegt ihm im Blut. Die Heimatkunde auch: Christian Krack aus Altengronau hat ein Gedicht über die Sinn geschrieben. Es zählt insgesamt 29 Strophen. Wir werden wir diese in loser Reihenfolge veröffentlichen. Zum Auftakt stehen die Strophen eins bis fünf zu lesen:

Die Sinn

Hoch droben von den heil’gen Höh’n Vom schönsten Berge in der Rhön Vom Kreuzberg hoch, da komm ich her Mein Ziel, das ist das große Meer Wenn du mich fragst, wer ich denn bin Ich bin dein Heimatfluss, die Sinn.

Wildflecken heißt der erste Ort Den ich durchquer’ als kleiner Bach Bis Riedenberg geht es hinfort Davor kommt erst noch Oberbach.

Nach Römershag bin ich dann da Bad Brückenau – in Bröggenaa Dort bauten sie einst schöne Brücken, Um Majestäten zu beglücken. Die Sissi kam von Österreich, Lola Montez, engelsgleich König Ludwigs Musefrauen flanierten schon in meinen Auen.

Wernarz, Eckarts und Rupboden Im Sinntal ist es ja so schön Ich schau nach vorn, um auszuloten Denn gleich gibt es ein Wiederseh’n.

Nach Trübenbrunn geht’s nebenbei Am alten Thüngenschloss vorbei Und hinter Zeitlofs endlich dann Kommt meine kleine Schwester an.

Das könnte Sie auch interessieren