Fotos: Lena Quandt

Spatenstich zum Breitbandausbau fällt in der Bahnhofstraße

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Sterbfritz - Mit Mütze, Schal und Handschuhen hatten sich am Mittwochmorgen bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt Vertreter der Kreisspitze in Sterbfritz getroffen. Ein Spatenstich für die digitale Zukunft des Main-Kinzig-Kreises stand auf dem Programm.

Von unserem Redaktionsmitglied Lena Quandt

Mit dabei in der Bahnhofstraße 4 waren Vertreter von Bund, Land, Kommune, der Breitband Main-Kinzig GmbH, des Telekommunikationspartners Vodafone, der Tiefbaufirma APM sowie vom Materiallieferanten Rehau.

„Das ist ein guter Tag für den Kreis. Wir stärken unsere Unternehmen“, sagte Landrat Thorsten Stolz (SPD). Der Spatenstich markiert den Startschuss für den Breitbandausbau mit Glasfaserkabel für Gewerbetreibende im gesamten Kreisgebiet. Die nächsten geplanten Stationen in der Region sind Schlüchtern, Steinau und später Bad Soden-Salmünster.

19,3 Millionen Projektkosten

Ziel des Projekts ist es, kostenfreie Direktanschlüsse für Gewerbetreibende bis ins Firmengebäude zur Verfügung zu stellen. Das Angebot enthält jeweils einen Anschluss im Bereich von bis zu einem Gigabit pro Sekunde (1000 Megabit). Kosten entstehen erst, wenn der Unternehmer dies nutzen will. Der Kreis ist damit hessenweit federführend bei der Umsetzung des Ausbaus mit dieser Technik.

Die Projektkosten liegen bei 19,3 Millionen Euro für die Versorgung von 163 Gewerbegebieten, das Förderprogramm beinhaltet die Möglichkeit von Anschlüssen bei 2500 Gewerbetreibenden. Die Hälfte der Gesamtkosten übernimmt der Bund, 40 Prozent kommen vom Land und der Rest von der Breitband Main-Kinzig GmbH. Das Ausbauende ist für 2021 vorgesehen.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag in der Ausgabe der Kinzigtal Nachrichten sowie im digitalen E-Paper.

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