Fast 100 Mund-Nase-Masken haben fleißige Damen aus Schwarzenfels in Privatinitiative für die Bewohner des Sinntaler Ortsteils genäht.
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Fleißige Damen aus Schwarzenfels haben in Privatinitiative fast 100 Mund-Nase-Masken für die Bewohner des Sinntaler Ortsteils genäht.

Spontan-Aktion von vier Frauen

In 52 Stunden waren in Schwarzenfels 95 Masken genäht

Fleißige Damen aus Schwarzenfels haben in Privatinitiative fast 100 Mund-Nase-Masken für die Bewohner des Sinntaler Ortsteils genäht.

Schwartenfels - Die Idee dazu hatte Michaela Maienschein am Mittwoch. Schnell fanden sich weitere Damen, die sie dabei unterstützten. Der TSV Rhönadler stellte den Gastraum des Sportlerheims zur Verfügung, damit das Nähteam den nötigen Sicherheitsabstand einhalten konnte. Nach kurzer Einarbeitungszeit liefen die Arbeiten wie am Schnürchen.

Nadja Sperzel kümmerte sich um den Zuschnitt der Stoffe, die teilweise gekauft und teilweise gespendet wurden. Paula Waltenberger – mit gerade einmal zehn Jahren die jüngste im Team – und Michaela Maienschein nähten mit ihren Nähmaschinen die Masken. Dabei wurde auf viele Details geachtet. Beispielsweise kann in alle Masken eine Einlage geschoben werden, die sich mehrfach am Tag wechseln lässt.

Unterschiedliche Farben, Motive und Größen

Petra Grau hatte ihre Bügelstation aufgebaut und sorgte für die notwendigen Falten an der richtigen Stelle. So fertigten die vier Damen in 52 Arbeitsstunden 95 Masken in den unterschiedlichsten Farben, Motiven und Größen. Diese wurden am Samstagnachmittag durch ein Fenster des Sportlerheims kostenfrei ausgegeben.

Als Melanie Richter und Katrin Kinkal – die Organisatorinnen des lebendigen Adventskalenders – von der tollen Aktion hörten, übernahmen sie spontan die Kosten aus dem restlichen Erlös des Adventskalenders. Ein kostenfreies Abendessen lieferte das Gasthaus zur Burg.

ag

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