Fotos: Ralf Görlitz

Sprinter Michael Pohl hadert nach zwei Fehlstarts mit verpasster Meisterschaft

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Leipzig - Der Schlüchterner Michael Pohl (60 Meter) und der Ehrenberger Severin Zentgraf (60 Meter Hürden) haben am ersten Tag der 67. Deutschen Hallen-Meisterschaften der Leichtathleten in Leipzig die osthessischen Farben hoch gehalten. Pohls Finale war an Spannung kaum noch zu überbieten. Zentgraf lief persönliche Bestleistung.

Das Finale wurde dann zum Abschluss des ersten Finaltags zu einer nervenzerreißenden Geduldsprobe – für die Zuschauer in der ausverkauften Arena und die Sprinter.

Verwarnung für Pohl

Der erste Versuch wurde als Fehlstart abgebrochen. Das Schiedsgericht verwarnte Pohl mit einer gelben Karte. Dabei hatte der Schlüchterner Glück, dass er nicht disqualifiziert wurde. Auch der zweite Versuch endete als Fehlstart. Diesen fiel Rekordhalter Julian Reus (LAC Erfurt) zum Opfer – Disqualifikation.

Der dritte Versuch klappte dann endlich. Dabei vermasselte Pohl aber den Start. Den Rückstand konnte er nicht mehr aufholen. Nach dem Rennen sagte die Schlüchterner Olympia-Hoffnung im Gespräch mit unserer Zeitung: „Ich bin sehr enttäuscht. Ich hatte zwei sehr gute Starts. Ich weiß nicht, warum ich verwarnt worden bin.“

Bestleistung für Zentgraf

Voll zufrieden – obwohl er den Endlauf letztlich um fünf Hundertstel verpasste – zeigte sich hingegen Severin Zentgraf nach seinem Auftritt über 60 Meter Hürden. Der 21 Jahre alte Deutsche Hürden-Hochschulmeister vom USC Mainz verbesserte seine persönliche Bestleistung um sieben Hundertstel auf nun 8,19 Sekunden. / sar

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