Timo Jacob-da Rosa (linkes Bild, Mitte) verfolgte mit Ehemann Maik da Rosa die Wahl bei seiner Mutter Monika Jacob in Elm. Christian Zimmermann (rechtes Bild) zeigte sich am Abend fast sprachlos: „Ich bin jetzt wirklich fix und fertig.“
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Timo Jacob-da Rosa (linkes Bild, Mitte) verfolgte mit Ehemann Maik da Rosa die Wahl bei seiner Mutter Monika Jacob in Elm. Christian Zimmermann (rechtes Bild) zeigte sich am Abend fast sprachlos: „Ich bin jetzt wirklich fix und fertig.“

Wahlkampf geht weiter

Bürgermeisterwahl in Steinau: Freude bei den Stichwahlkandidaten - „Ich bin fix und fertig“

  • Sabine Simon
    VonSabine Simon
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Im Kreise ihrer Familien haben Timo Jacob-da Rosa und Christian Zimmermann dem Wahlergebnis am Sonntagabend entgegengefiebert. Beide freuen sich riesig, dass sie sich im ersten Wahlgang gegen ihre sieben Mitbewerber durchsetzen konnten.

Steinau an der Straße - Christian Zimmermann ist am Abend fast sprachlos. „Ich bin jetzt wirklich fix und fertig“, sagt der 50-Jährige, als er die Tür seines Wohnhauses am Steinauer Weinberg öffnet. Den Wahlabend in Steinau habe er ganz ungeplant mit seinen Eltern und Brüdern verbracht, wo er zuvor noch eine Pferdebox reparieren musste. „Dort haben wir uns dann zusammen an den PC gesetzt. Es war ja zwischendurch super spannend, und ständig ist die Verbindung zum Server abgebrochen.“ (Lesen Sie hier: Großer Wahlsonntag in Osthessen)

Er sei erleichtert über sein gutes Abschneiden. „Ich freue mich riesig über das bombige Ergebnis. Ich kann nur allen Wählern danken, dass sie mir ihr Vertrauen ausgesprochen haben.“ Für die Stichwahl am 15. November hofft Zimmermann auf eine noch höhere Wahlbeteiligung. Rückblickend findet er nur positive Worte für den Wahlkampf. „Es ist doch alles sehr sauber und fair abgelaufen.“ Bis zur Stichwahl am 15. November will der parteiunabhängige Zimmermann nochmal Gas geben und die Steinauer davon überzeugen, das Kreuzchen neben seinem Namen zu setzen, sagt er.

Bürgermeisterwahl in Steinau: Stichwahlkandidaten Christian Zimmermann und Timo Jacob-da Rosa

Das hat auch der zweite Stichwahlkandidat, Timo Jacob-da Rosa vor. Er hat im ersten Wahlgang mit 25,16 Prozent die meisten Stimmen erhalten. Man müsse natürlich schauen, was unter Corona-Bedingungen in Sachen Wahlkampf möglich sei, sagt der 31-Jährige, der den Abend gemeinsam mit Ehemann Maik da Rosa und Mutter Monika Jacob in Elm verbracht hat. Seit klar ist, dass er nach dem ersten Wahlgang die Nase vorn hat, steht das Telefon nicht mehr still. Und natürlich habe man mit einem Glas Sekt angestoßen. „Ich bin überglücklich. Ich habe nicht zu 100 Prozent damit gerechnet, aber man tritt ja nicht an, um dann in der ersten Runde schon rauszufliegen.“

Jacob-da Rosa zieht seinen Hut vor allen Mitbewerbern. „Es können alle stolz auf sich sein. Das war wirklich kein leichter Wahlkampf. Vor allem, weil der erste Termin zur Bürgermeisterwahl ja coronabedingt verschoben wurde.“ In den kommenden zwei Wochen will sich der SPD-Kandidat auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. „Ich habe Verwaltung gelernt und ich kann Verwaltung. Davon will ich die Steinauer überzeugen. Und dann die Wahl gewinnen“, erklärt er.

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