Die Polizisten sperrten den Fundort weiträumig ab, während die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes die Granaten vor Ort sprengten.
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Die Polizisten sperrten den Fundort weiträumig ab, während die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes die Granaten vor Ort sprengten. (Symbolfotos)

Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg?

Sprengung in Steinau: Spaziergängerin findet zwei Handgranaten

Der Kampfmittelräumdienst hat am Montagabend in einem Waldstück bei Steinau-Seidenroth zwei Handgranaten gesprengt, die vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammen.

Steinau - Wie die Polizei in Schlüchtern mitteilt, hatte eine Frau beim Spazierengehen die beiden Sprengkörper entdeckt und die Polizei informiert. Die Fachleute des Kampfmittelräumdienstes identifizierten die beiden Granaten als Modelle, wie sie die US-Armee im Zweiten Weltkrieg eingesetzt haben. Warum die Sprengkörper so lange unentdeckt blieben und wie die Frau auf diese gestoßen ist, konnte die Polizei noch nicht sagen.

Die Polizisten sperrten den Fundort weiträumig ab, während die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes zu der Einschätzung kamen, die Granaten nicht abzutransportieren, sondern vor Ort zu sprengen. Gegen 18.30 Uhr wurden die beiden Granaten gezündet. Verletzt wurde niemand.

Vor kurzem musste die Polizei auch im Wald von Bad Soden-Salmünster anrücken. Dort wurden illegale Marihuanapflanzen angebaut. (ag)

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