In bestimmten Wurst-Sorten des Herbertehofs in Steinau-Hintersteinau wurden Listerien nachgewiesen.
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In bestimmten Wurst-Sorten des Herbertehofs in Steinau-Hintersteinau wurden Listerien nachgewiesen.

Infektionen drohen

Produktrückruf von Wurst aus der Region wegen gefährlicher Listerien - diese Personen sind besonders gefährdet

Bestimmte Wurst-Sorten des Herbertehofs in Hintersteinau (Main-Kinzig-Kreis) können Listerien enthalten, die gefährliche Infektionen hervorrufen können. Deshalb werden die Produkte, die auch auf Märkten in Osthessen verkauft wurden, zurückgerufen.

Steinau an der Straße - Konkret handelt es sich um die „Frische Bauernmettwurst im Ring/Stracke“, die „Feste Bauernmettwurst im Ring“, die „Pfefferbeißer“ und die „Bauernwürstchen“, die zwischen dem 10. November und dem 1. Dezember an den Wochenmärkten in Steinau und Schlüchtern sowie dem Bauernmarkt in Fulda verkauft wurden. Das teilt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mit.

Hintersteinau: Listerien in Wurst vom Herbertehof nachgewiesen

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Grund des Produktrückrufs: In den genannten Wurst-Sorten wurden Listerien nachgewiesen. „Der Verzehr der Produkte kann daher zu gesundheitlichen Beschwerden führen“, schreibt der Herbertehof in einem Kundenaushang, den die Inhaber auch auf Facebook veröffentlicht haben. Kunden können die Wust beim Hersteller gegen Erstattung de Kaufpreises zurückgeben.

Zu den Symptomen und den Folgen schreibt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: „Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber. Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. Bei Schwangeren kann, sogar ohne Symptome, das ungeborene Kind geschädigt werden.“

Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten deshalb ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Listerien-Infektion hinweisen. Schwangere, die die betroffenen Lebensmittel gegessen haben, sollten auch ohne Symptome einen Arzt aufsuchen. (lio)

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