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Sterbfritzer Särge spielen Nebenrolle in Kinofilm

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Sterbfritz - Vom Leben, dem Tod und dem Abschied nehmen handelt die Tragikomödie „Besser als nix" der bekannten Regisseurin Ute Wieland. Während ihrer Recherche holte sie sich Expertenrat bei Harald und Jochen Hohmann vom gleichnamigen Beerdigungsinstitut mit Sitz in Berlin und Sterbfritz.

Außerdem stellten die Sinntaler Bestatter wichtige Requisiten: 50 Urnen und 20 Särge wurden von Sterbfritz zu den Drehorten geliefert. Im Film seien die Handlungen zu Gunsten der Unterhaltung humoristisch und überzeichnet, aber die Regisseurin habe es trotzdem geschafft, die Bedeutung von Freundschaft, Liebe, Tod und Trauer im Leben passend zu übermitteln, meinen die 53 und 47 Jahre alten Brüder.

„Besonders stark ist natürlich, dass wir sogar im Abspann genannt werden", sagt Jochen Hohmann sichtlich stolz. Einen Besuch am Filmset hat sich der Bestatter nicht nehmen lassen. „Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so was erlebe. Die Zusammenarbeit mit dem Filmteam war spannend und eine besondere Abwechslung zum Tagesgeschäft."

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