Bereits vergangene Woche hatte die Tafel in Schlüchtern wieder die Ausgabe von Lebensmitteln ermöglicht. Damals packten Marion Klingelhöfer und Wolfgang Müller mit an. / Foto: Stadtverwaltung

Die „Tafel im Bergwinkel“ liefert wieder

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Schlüchtern - Die „Tafel im Bergwinkel“ ist auch Dank der Unterstützung von hauptamtlichen Mitarbeitern der Kreisverwaltung wieder geöffnet.

Vor zwei Wochen musste die Tafel schließen, da sie von vielen ehrenamtlichen Helfern getragen wird, die zur Risikogruppe gehören und sich daher weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurückziehen mussten. Insgesamt arbeiten 160 Personen regelmäßig für die Tafel, teilt Jutta Mieke von der Tafel mit.

Zwölf neue hauptamtliche Mitarbeiter

Glücklicherweise habe der Main-Kinzig-Kreis zwölf hauptamtliche Mitarbeiter für den Tafelbetrieb gewinnen können. Wenn bislang ehrenamtliche Helfer einmal in der Woche für zwei bis drei Stunden mit anpackten, dann stehen nun Mitarbeiter des Kreises den ganzen Tag für diese Aufgabe bereit. „Sie halten die Tafel am Leben und ihnen wollen wir an dieser Stelle Danke sagen“, sagt Mieke.

Ganz ohne die alte Mannschaft gehe es aber auch nicht. So hat Gabi Pricop in einem beispielhaften Einsatz für Einzelarbeitsplätze gesorgt, Desinfektionsmittel besorgt und neue Arbeitspläne erstellt. Mit ihr stehen rund 20 weitere ehrenamtliche Helfer für die Warenbeschaffung, die Ausgabe und Sonderaufgaben bereit.

Diszipliniertes Verhalten der Kunden

„Wir hoffen so während der Arbeit und auch bei der Warenausgabe die neuen Abstandsregeln einhalten zu können“, sagt Gabi Pricop. Dass es funktionieren kann, zeigen die Sonderausgaben, die in der vergangenen Woche stattgefunden haben. „Unsere Kunden haben uns dabei mit einem sehr disziplinierten Verhalten unterstützt“, erklärt Jutta Mieke.

Dank der „wunderbaren Zusammenarbeit“ zwischen dem Main-Kinzig-Kreis und der Tafel im Bergwinkel könne die Versorgung der Tafelkunden nun wieder aufgenommen werden. Das gilt nicht nur für Schlüchtern, sondern auch für Bad Soden-Salmünster, Steinau und Sinntal. / ag

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