In dem Laden sind 950 Produkte für den täglichen Bedarf erhältlich.
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In dem Laden sind 950 Produkte für den täglichen Bedarf erhältlich.

Kritik an FDP-Mann Klüh

Ist „Teo“ eine Chance für Schlüchtern? CDU für mobile Mini-Shops von Tegut

  • Alexander Gies
    VonAlexander Gies
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Die CDU-Fraktion Schlüchtern erkennt in den von Tegut vorgestellten Teo-Selbstbedienungsläden im Miniformat eine Chance, die Nahversorgung auch in der Stadt zu verbessern. 

Schlüchtern - Tegut hatte vergangene Woche in Fulda den Prototyp vorgestellt, der Einkäufe von bis zu 950 Artikeln rund um die Uhr ermöglicht. Zugleich hatte Tegut in Fulda angekündigt, hunderte weitere Teos unter anderem in Dörfern im ländlichen Raum zu eröffnen.

Wie CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Heil mitteilt, stehe die CDU diesem Konzept von Tegut aufgeschlossen gegenüber. Nach Abschluss der Abrissarbeiten auf dem Langergelände, so Heil, werde eine Teilfläche wieder geschottert und stehe zeitweise als Parkplatz bis zur endgültigen Bebauung zur Verfügung. Die CDU kann sich vorstellen, dort einen solchen Tegut-Laden in Holzmodulbauweise für die Zwischenzeit aufzustellen. Es müsse nur für einen Stromanschluss gesorgt werden. Wie Heil erklärt, stehe Bürgermeister Matthias Möller mit dem Tegut-Management bereits in Verbindung.

CDU in Schlüchtern ist für mobile Mini-Shops von Tegut - Fraktionsvorsitzender kritisiert außerdem die FDP

Heil nimmt auch Stellung zu den Äußerungen des FDP-Stadtverordneten Alexander Klüh über das geplante Kultur-und Begegnungszentrum in Schlüchtern. Heil bewertet die Aussagen von Klüh, das Zentrum werde ein Millionengrab und ein Leuchtturmprojekt für das Schwarzbuch der Steuerzahler, als eine vergiftete Bezeichnung („toxisches Wording“). Dieser Deutung werde sich die CDU-Fraktion nicht anschließen, betont Heil.

„Wir haben, wie alle Fraktionen, die Planung in der Lenkungsgruppe-Langer, im Haupt- und Finanzausschuss, im Bau- sowie im Sozialausschuss und Stadtverordneten-versammlung begleitet und dafür votiert. Ich denke, Alexander Klüh möchte mit seiner persönlichen Aussage einen vorgezogenen Beitrag zur kommenden Kommunalwahl leisten“, schreibt Heil.

Natürlich, so der CDU-Fraktionsvorsitzende, sei die Auslastung der Kindererlebniswelt nur schätzungsweise einzuordnen. Dem Parlament und den Ausschüssen wurden aber Besucherzahlen vorgelegt, die laut Bürgermeister Möller für die lokale Betrachtung im Ansatz geringer angesetzt wurden. „Und darauf müssen wir uns verlassen“, betont Heil.

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