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Telegramm aus dem Vatikan: Papst schließt Hanau-Opfer in sein Gebet ein

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Rom/Hanau - Papst Franziskus nimmt Anteil an der Trauer der Hinterbliebenen des Attentats in Hanau. Das hat das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche in einem Beileidstelegramm bekundet.

Das Telegramm aus Rom wurde am Freitag an den Fuldaer Bischof Dr. Michael Gerber versandt. In dem Schreiben, das von Kardinal Pietro Parolin übermittelt wurde, wird mitgeteilt: „Mit Bestürzung hat Papst Franziskus von der schrecklichen Gewalttat in Hanau Kenntnis erhalten, die unschuldige Menschen in den Tod gerissen hat. Der Papst nimmt Anteil an der Trauer der Hinterbliebenen und bekundet ihnen seine Nähe in ihrem Schmerz.“

Weiter heißt es: „Im Gebet vertraut Papst Franziskus die Verstorbenen der Barmherzigkeit Gottes an. Er bittet Christus, den Herrn des Lebens, alle Trauernden mit Trost und Zuversicht zu erfüllen und sie mit seinem Segen und Frieden zu erfüllen.“

Mit ähnlichen Worten hat sich der Papst am Freitagabend auch bei Twitter zu der Tat geäußert, bei der in der Nacht zu Donnerstag neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen wurden. Der Täter soll anschließend seine 72 Jahre alte Mutter und sich selbst getötet haben. / lio

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