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Übernachtungszahlen in der Region auf Vorjahresniveau

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

region - Entgegen dem Landestrend hat Bad Soden-Salmünster von Januar bis November vorigen Jahres bei den Übernachtungszahlen ein leichtes Minus zu verzeichnen gehabt. Die Zahl der Ankünfte ist jedoch leicht angestiegen.

Die Kurstadt an der Salz ist in puncto Übernachtungszahlen eindeutig das Schwergewicht im Bergwinkel. Die knapp 365 000 registrierten Übernachtungen (minus 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) markieren mehr als das Siebenfache jener Zahlen, welche die drei übrigen drei Altkreiskommunen zusammen aufweisen. Dies sind für die elf Monate bis einschließlich November 2013 genau 31 556 in Schlüchtern, knapp 15 000 in Sinntal und fast 11 000 in Steinau.

Während die Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum in Schlüchtern und Sinntal ein Plus zwischen 1,1 und 2,5 Prozent markiert, ist der Zuwachs in der Grimmstadt mit fast 43 Prozent ungewöhnlich hoch. Die durchschnittliche Verweildauer ist für Sinntal mit zwei Tagen, für Steinau mit 2,3 Tagen und für Schlüchtern mit 2,4 Tagen errechnet worden. In Bad Soden-Salmünster liegt dieser Wert bei 8,5 Tagen. Selbstredend "hinken" direkte Vergleiche zwischen den vier Bergwinkelkommunen. Der Grund: die deutlich andere Infrastruktur in Bad Soden-Salmünster durch dessen höhere Anzahl an Beherbungsbetrieben und Kliniken.

Bei den in der Statistik verzeichneten "Ankünften" ist die Kurstadt mit etwa 43 100 gegenüber 2012 stabil geblieben. Das Gleiche gilt für Sinntal, allerdings auf viel niedrigerem Niveau: knapp 7300. Positive Vorzeichen sind bei Schlüchtern mit 13 250 (plus 8,1 Prozent) und Steinau mit 4703 (plus 13,4 Prozent) eingetragen.

Bad Sodens Nachbar-Kurstadt Bad Orb hat bei den Ankünften ein Minus von 7,2 Prozent auf 54 300 sowie bei den Übernachtungen ein Minus von 1,4 Prozent auf 383 100 zu verkraften. Die Aufenthaltsdauer liegt dort im Schnitt bei 7,1 Tagen. hgs

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