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Wohnungssuche für Ukraine-Flüchtlinge: Main-Kinzig-Kreis schaltet Alt-Bürgermeister ein

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Der Main-Kinzig-Kreis benötigt weiterhin Wohnraum für Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind.
Der Main-Kinzig-Kreis benötigt weiterhin Wohnraum für Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind. (Symbolfoto) © Matthias Bein/dpa

Im Main-Kinzig-Kreis wird auch weiterhin verstärkt nach Wohnungen für Ukraine-Geflüchtete gesucht. In dem neuen „Wohnungsvermittlungsteam“ sind nun sechs ehemalige Bürgermeisterinnen und Bürgermeister tätig.

Main-Kinzig-Kreis – Die Suche nach Wohnraum für Geflüchtete geht in allen Städten und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis weiter. Wie die Pressestelle des Kreises mitteilt, haben die Rathäuser eigens Aufrufe an die Bevölkerung gestartet, ebenso der Main-Kinzig-Kreis selbst.

Beim Kreis kann man sein Wohnungsangebot mittlerweile online melden. „Wir haben in den vergangenen Wochen festgestellt, dass zwischen Angebot und Anmietung viele kleine Schritte liegen, vor allem viele Fragen, die bei den möglichen Vermieterinnen und Vermietern oder auch innerhalb unserer Behörde auftreten. Das ist sehr zeitintensiv und bindet enorme Personalressourcen. Hier setzen wir mit einem erfahrenen Kräftepool an“, erklärt Landrat Thorsten Stolz in einer Pressemitteilung. (Lesen Sie hier: 230 Ukraine-Flüchtlinge in Hallen eingezogen)

Ukraine-Flüchtlinge im Main-Kinzig-Kreis: Alt-Bürgermeister helfen bei Wohnungssuche

Seit einigen Tagen sind zudem sechs ehemalige Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises unterwegs und helfen bei allen Fragen rund um die Belegung von Wohnungen durch Flüchtlinge.

Das Wohnungsvermittlungsteam umfasst Iris Schröder, Wolfgang Gottlieb, Joachim Lucas, Günther Maibach, Jörg Muth und Uwe Scharf. Neben allen bestehenden Anstrengungen der Kommunen und des Kreises könne dieses Team dabei helfen, offene Punkte zu klären und als Netzwerkpartnerinnen und -partner verfügbar zu sein, heißt es von Stolz.

Weiterhin Wohnungen gesucht - Main-Kinzig-Kreis nimmt Angebote entgegen

Nach wie vor nimmt der Main-Kinzig-Kreis Hinweise auf Wohnungen und Immobilien entgegen. Dazu ist auf der Seite „Ukrainehilfe MKK“ auf der Kreishomepage (www.mkk.de) ein Onlineformular geschaltet. Die Kontaktaufnahme läuft über den Main-Kinzig-Kreis, der seinerseits ein ämterübergreifendes Team für die Wohnraumsuche eingesetzt hat, das sich seit Anfang März um die Akquise, Recherche und Anmietung von Wohnraum kümmert.

Dieses Team sei in den vergangenen Wochen deutlich aufgestockt worden. Nun haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Main-Kinzig-Forum noch einmal mehr Möglichkeiten, über die früheren Rathauschefs eine direkte Beratung und Vermittlung vor Ort anzubieten, wo es notwendig oder hilfreich erscheint. (akh)

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