Foto: Elisabeth Schmitt

Der Umbau der Stadthalle in Bad Soden-Salmünster kommt gut voran

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Bad Soden-Salmünster - Der Umbau der ehemaligen Stadthalle in Salmünster ist ein Langzeitprojekt. Mittlerweile sind zehn Wohnungen fertig und bewohnt, eine elfte ist im Entstehen und parallel dazu werden Lagerräume gebaut.

Von Elisabeth Schmitt

Jochen und Steffi Honikel, die die Immobilie Beethovenstraße 2 vor etwa fünf Jahren von der Stadt erwarben, haben dem schmucklosen Kasten von einst Leben eingehaucht. Zunächst wurden die bereits bestehenden Wohnungen für Betreiber und Hausmeister hergerichtet und konnten vermietet werden.

Zwischenzeitlich wurden aus der Küche, dem Kollegraum, der Garderobe, dem Büffetraum, dem Jugendzentrum und anderen Teilen schicke, funktionale und gemütliche Wohnungen. Dafür wurden unter anderem Öffnungen in dicke Betonwände geschnitten und dort Fenster eingebaut. Natürlich erst nach intensiver statischer Berechnung.

Wohnen auf der ehemaligen Bühne

Unsere Zeitung beobachtet in regelmäßigen Abständen die Entwicklung des Anwesens und gewann nun einen Einblick in den Fortgang der Arbeiten. Ein großer Vorteil für die Honikels ist bei dieser umfangreichen Baumaßnahme ihr eigener Malerbetrieb. Dort ist das Know-how vorhanden sowohl für Gestaltung, Malerarbeiten jeglicher Art, Wärmedämmung und auch den Innenausbau.

Vor allem im Winter, wenn andere Firmen ihre Angestellten zeitweise entlassen müssen, wird bei den Honikels durchgearbeitet – ein wichtiger Faktor für die Mitarbeiter. Und so auch derzeit, wenn es gilt, die „Bühnenwohnung“ fertigzustellen und die eigentliche Halle umzubauen. Die Wohnung auf der ehemaligen Stadthallen-Bühne wird allerdings die letzte sein, denn die Honikels haben vom Umbau der einstigen Halle zu Wohnungen Abstand genommen.

Große Nachfrage nach Lagerräumen

Gründe dafür waren unter anderem der sehr hohe Raum und das Dach, erläutert Steffi Honikel bei einer Ortsbegehung. So entstehen in der Halle, wo an einer Stelle sogar noch die „Sternenbeleuchtung“ an der Decke an die frühere Nutzung erinnert, weitere Lagerräume, die von Interessierten angemietet werden können. Bisher wurde in der Halle eigenes Trockenbaumaterial für das Objekt gelagert wie Ständerwände und Rigipsplatten. Zwar gibt es im Kellergeschoss bereits diverse Lagerräume, aber die Nachfrage nach mehr ist vorhanden und es werden auch größere Räume angefragt, verrät Steffi Honikel.

Es ist nun die Aufgabe der Honikel-Mannschaft, diese in Trockenbauweise zu erstellen. Ein Teil des Metallgerippes steht bereits und nun müssen die Zwischenwände gestellt werden. Am Ende wird dann das gesamte Objekt über zahlreiche Lagerräume verfügen, die in einer Größe zwischen acht und 115 Quadratmetern vorgehalten und angemietet werden können. Wobei die einzelnen Räume auch eine erhebliche Höhe haben und sogar die Lagerung von Kulissenteilen ermöglichen.

Das könnte Sie auch interessieren